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IFRS / IAS Musterkonzernabschluss

Übersicht

  Beispiele für Angaben zu den Sachanlagen

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BMW Group

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Positionen des Sachanlagevermögens sowie ihre Entwicklung im Berichtsjahr sind im Anlagespiegel auf den Seiten 86 bis 87 enthalten. Im Sachanlagevermögen sind in Höhe von insgesamt 146 Mio. Euro (i. Vj. 205 Mio. Euro) neben Betriebsgebäuden der BMW AG auch gemietete Technische Anlagen und Maschinen sowie Andere Anlagen im Wesentlichen für die Produktionsstätten in Oxford und Hams Hall enthalten, die wegen der Gestaltung der ihnen zugrunde liegenden Leasingverträge („Finance Leases“) dem Konzern als wirtschaftlichem Eigentümer zuzurechnen sind.

 

Altana AG

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen angesetzt. Die Herstellungskosten selbst erstellter Sachanlagen enthalten neben Material- und Personalaufwand auch anteilige Gemeinkosten. Zuwendungen Dritter (staatliche Zuschüsse) mindern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten.

Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt linear über die folgenden geschätzten Nutzungsdauern: Instandhaltungen und Reparaturen werden aufwandswirksam erfasst, während Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen, die die Ansatzkriterien für Vermögenswerte erfüllen, sowie Rückbau- und Entsorgungsverpflichtungen aktiviert werden. Gewinne oder Verluste aus Anlagenabgängen werden unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen oder Aufwendungen erfasst. Finanzierungskosten werden aufwandswirksam verrechnet. Abschreibungen und Wertminderungen von Sachanlagen werden in Abhängigkeit von deren Funktion in den Kosten der umgesetzten Leistung, in den allgemeinen Verwaltungs-, in den Forschungs- und Entwicklungs- sowie Vertriebskosten ausgewiesen.

 

Schering AG

as Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen. Zuwendungen Dritter mindern die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Reparaturkosten werden sofort als Aufwand verrechnet. Verpflichtungen zur Wiederherstellung eines früheren Zustands werden in die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einbezogen und gleichzeitig als Rückstellung ausgewiesen. Die Abschreibungen werden bei Gebäuden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 40 Jahren vorgenommen. Das bewegliche Anlagevermögen wird grundsätzlich linear abgeschrieben; die Nutzungsdauer beträgt bei Technischen Anlagen und Maschinen 3 bis 20 Jahre, bei Anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre. Bewegliches Anlagevermögen, das zur Produktion von Wirkstoffen und Zwischenprodukten eingesetzt ist, wird auf Grund des hohen Anteils von Spezialausrüstungen und der damit verbundenen Geschäftsrisiken degressiv abgeschrieben.

Voll abgeschriebenes Sachanlagevermögen wird so lange unter Anschaffungs- und Herstellungskosten und kumulierten Abschreibungen ausgewiesen, bis die betreffenden Vermögenswerte außer Betrieb genommen werden. Bei Anlageabgängen werden die Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie die kumulierten Abschreibungen abgesetzt, Ergebnisse aus Anlageabgängen (Abgangserlöse abzüglich Restbuchwerte) werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen sind in den nutzenden Funktionsbereichen zugeordnet.

 

 


 

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