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Hier finden Sie Hinweise zu interessanten Artikeln aus der
Wirtschaftspresse mit Links zu den entsprechenden
Online-Quellen.
22.
Dezember 2004: Bilanzreform sorgt für Neubewertung
an den Börsen
Die Welt
Numeri ante portas. (Zahlen
stehen vor der Tür) Dieser abgewandelte Klassikerspruch
könnte die Devise für das neue Börsenjahr werden. Denn 2005
wird die Mehrzahl der europäischen Aktiengesellschaften von
den bisherigen nationalen Rechnungslegungsvorschriften auf
die IFRS (International Financial Reporting Standards)
umschwenken. Und das führt dazu, daß zum Teil ganz andere
Gewinne und damit Bewertungen bei den Börsenkonzernen
herauskommen. Erste Modifikationen könnten sich schon mit
dem Jahresabschluß für 2004 bemerkbar machen, wenn die
Unternehmen eine Übergangsbilanz erstellen. Viele
Quartalszahlen für die Monate Januar bis März dürften schon
in der reinen IFRS-Fassung auf den Markt kommen.
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22.
Dezember 2004: Überlebenspaket für Anleger im
Bilanzdschungel
Die Welt
"Hilfe, die Zahlen kommen!"
Wenn im Januar die größte Bilanzrechtreform der
Nachkriegszeit in Kraft tritt, sind Investoren gut beraten,
die wichtigsten Neuerungen zu kennen: Denn die geänderten
Vorschriften haben durchaus das Zeug, die Kurse zu bewegen.
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16. Dezember 2004: Studie:
Europäische Mid-Caps auf IFRS-Umstellung noch nicht
ausreichend vorbereitet
Handelsblatt
Bei der Umstellung auf die
International Financial Reporting Standards (IFRS), die ab
2005 in der Europäischen Union von Konzernen anzuwenden sind,
zeichnet sich ein deutlicher Unterschied zwischen großen
Unternehmen und den Mid-Caps ab: 83 % der Konzerne mit einer
Marktkapitalisierung von mehr als zehn Mrd. Euro haben ihre
Projekte zur Umstellung auf IFRS aufgesetzt; 44% von ihnen
sind überzeugt, dass alle notwendigen Ressourcen zur Verfügung
stehen, um noch fristgerecht umzustellen. Dagegen hat nur
etwas mehr als ein Drittel (35%) der Unternehmen mit einer
Marktkapitalisierung von weniger als einer halben Milliarde
Euro die Vorkehrungen zur Umstellung auf IFRS abgeschlossen;
lediglich 15% sind zuversichtlich, alle notwendigen Ressourcen
für eine pünktliche Umstellung rechtzeitig beschaffen zu können.
Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie International Financial
Reporting Standards: Ready for take-off?, eine
Bestandsaufnahme von PricewaterhouseCoopers (PwC) unter 266
europäischen Konzernen.
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Zur
Studie (pdf.) ...
08. Dezember
2004: Vorsicht beim Gewinn je Aktie nach IFRS
Handelsblatt
Auf der
Bilanzpressekonferenz des ersten Quartals 2004 musste Nokia
schlechte Nachrichten verkünden. Der Umsatz war gesunken und
das Ergebnis je Aktie lag am unteren Ende der Erwartungen.
Die Auswirkung auf den Aktienkurs war verheerend – er brach
noch am selben Tag um mehr als 15 Prozent ein.
Was steht hinter diesem – international als Earnings per
Share (EPS) bezeichneten – Ergebnis je Aktie, das solche
Kursbewegungen auslöst? Es wird ermittelt, indem der
Periodenerfolg, etwa das Geschäftsjahr oder das Quartal,
durch die ausstehende Aktienanzahl geteilt wird. Dadurch
sehen die Aktionäre den ihnen pro Aktie zustehenden Gewinn.
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08. Dezember
2004: NACHGEFRAGT: SVEN HAYN
"Eine Initialzündung zur Steigerung der Effizienz"
Handelsblatt
Haben die
Unternehmen die Probleme bei der Umstellung auf IAS/IFRS
unterschätzt?
Die Einführung von IFRS ist weit mehr als die bloße
Umstellung der Rechnungslegungsbücher. Die Einführung hat
umfassende Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen – sowohl
auf das interne als auch auf das externe Unternehmensumfeld.
Das betrifft die Buchhaltung und das Berichtswesen ebenso
wie die Finanzkommunikation, interne Performance-Messung,
Kreditverträge, Steuern sowie Aus- und Fortbildung. Ganz
besonders ist die Informationstechnik in den Unternehmen
betroffen. Hier sollte man eher von einer Revolution als von
einer Konvertierung sprechen.
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08. Dezember
2004: Phantasievolle
Bilanzgestaltung bleibt weiterhin möglich
Handelsblatt
Die skeptischen
Stimmen mehren sich, ob die neuen Rechnungslegungs-Regeln
IFRS (International Financial- and Reporting Standards)
erreichen, wofür sie geschaffen wurden. Ihr Ziel ist es,
Investoren eine höhere Transparenz der
Unternehmensabschlüsse und eine bessere internationale
Vergleichbarkeit zu ermöglichen.
"Die IFRS bringen Vergleichbarkeit nur für den, der weiß, wo
das einzelne Unternehmen seine Spielräume hat und wie es sie
nutzt. Selbst innerhalb einer Branche innerhalb Deutschlands
wird es keine echte Vergleichbarkeit geben", meint Dejan
Engel-Ciric, Professor an der Fachhochschule Frankfurt und
Steuerberater im Team von RSM Haarmann Hemmelrath und
ergänzt: "Unter diesem Aspekt sagen mir auch Ertragsgrößen
wie der Gewinn je Aktie im alten wie im neuen System nur
dann etwas, wenn ich weiß, wie sie zu Stande gekommen sind."
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06. Dezember
2004: Immaterielle Werte versprechen mannigfaltige
Show-Effekte
Handelsblatt
In der „alten“ Bilanz nach
dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) standen sie zwar an
erster Stelle, fristeten dort aber nur ein Schattendasein als
Sammelposten: die immateriellen Vermögensgegenstände. In der
Bilanz nach den neuen internationalen Regeln zur
Rechnungslegung (IFRS) stehen sie immer noch ganz vorn. Jetzt
aber mit höherem Stellenwert.
Jetzt können Bilanzpolitiker
ihre gestalterischen Ambitionen austoben. Da sind zunächst
die Firmenwerte (Goodwill), also die Differenzen zwischen
Kaufpreis und Buchwert von Beteiligungen. Dabei geht es nicht
um Peanuts, wie der Blick in einige Konzernbilanzen rasch
zeigt.
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29. November
2004: Das Ziel der Reform sind internationale Standards
Handelsblatt
Als weltweites Normenwerk der
Rechnungslegung waren sie gedacht: Die IFRS – International
Financial Reporting Standards – sollten die amerikanischen
Anforderungen an die Zahlenwerke der Unternehmen mit denen der
übrigen Länder zusammenzuführen.
Mit der Annäherung war die
Hoffnung verbunden, eines Tages vielleicht sogar die
Amerikaner dazu zu bewegen, das neue, in sich geschlossene
Regelwerk komplett zu übernehmen.
Immerhin wollen sich Unternehmen
in fast 100 Staaten der Welt die neuen Spielregeln zu eigen
machen, die das International Accounting Standards Board (IASB)
zu beachtlicher vorläufiger Reife entwickelt hat. Doch das überzeugende
Bild der globalen Einheitlichkeit beginnt zu bröckeln. Die
Regel IAS 39 zur Bewertung von Finanzinstrumenten hatte für
Zwist gesorgt.
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29. November
2004: Lobbyisten streben nach Einfluss auf Bilanzregeln
Handelsblatt
Am 19. November ist die
Entscheidung gefallen: Der umstrittene IASB-Standard IAS 39
„Financial Instruments“ wurde, in veränderter Form, von
der EU-Kommission akzeptiert. Damit kann er zum 1.1.2005 in
Kraft treten. Für kapitalmarktorientierte EU-Unternehmen
besteht nun Planungssicherheit bei der komplexen bilanziellen
Abbildung von Finanzinstrumenten und Derivaten.
Bereits der Weg bis zur endgültigen
Verabschiedung von IAS 39 war von heftigen
Auseinandersetzungen über die richtige Bilanzierung geprägt.
Ein dogmatischer Streit der Anhänger des Zeitwerts (Fair
Value) und der Vertreter einer an den Anschaffungskosten
orientierten Rechnungslegung entbrannte.
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24. November:
EU-Kommission übernimmt IAS 39
Handelsblatt
Die EU-Kommission hat eine
Verordnung beschlossen, mit der IAS 39
"Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung" unter
Ausklammerung bestimmter Vorschriften über die Anwendung der
uneingeschränkten Fair Value-Option und die Bilanzierung von
Sicherungsgeschäften ("Hedge Accounting")
übernommen wird. Der Verordnungsentwurf wurde sowohl von
einer qualifizierten Mehrheit der Mitgliedstaaten im
Regelungsausschuss für Rechnungslegung (ARC) am 1. Oktober
als auch vom Europäischen Parlament unterstützt. Die
Kommission hat außerdem eine politische Erklärung abgegeben,
wonach sie davon ausgeht, dass das IASB die nötigen
Änderungen an der derzeitigen uneingeschränkten Fair
Value-Option bis Dezember 2004 und die Änderungen an den
Hedge Accounting-Vorschriften bis September 2005 vornehmen
wird.
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22. November 2004:
Auf dem Papier steht nach den neuen Regeln mehr Eigenkapital
Handelsblatt
Zwar sind die International
Financial Reporting Standards (IFRS), die neuen Regeln zur
Konzern-Rechnungslegung, vom 1. Januar Pflicht an für fast
alle kapitalmarktorientierten Unternehmen. Dennoch scheiden
sich an ihnen die Geister.
„Die Deutsche Telekom betrachtet
die Umstellung ihrer Rechnungslegung auf IAS/IFRS als Chance,
durch erhöhte Transparenz und Vergleichbarkeit mit den
Wettbewerbern ihre Position an den internationalen
Kapitalmärkten weiter zu stärken“, gibt der Bonner
Telefonriese das von den IFRS-Fürsprechern angeführte Argument
getreulich wieder.
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22. November
2004:
Die Vorschriften werden immer detaillierter
Handelsblatt
Ein Richter am Landgericht
Frankfurt entscheidet derzeit über mehr als 15 000 Klagen von
Kleinaktionären der Deutschen Telekom. Sie werfen dem Bonner
Konzern vor, im Börsenzulassungsprospekt seine Immobilien zu
hoch bewertet zu haben.
Anleger vertrauen bei ihren
Aktienkauf- und Verkaufsentscheidungen darauf, dass die in
Börsenzulassungsprospekten, Jahres- und Quartalsabschlüssen
sowie Ad-hoc-Mitteilungen veröffentlichten Informationen die
wirtschaftliche Lage des Unternehmens korrekt abbilden. Fehler
in diesen Dokumenten bergen für Unternehmen, deren Management
und Wirtschaftsprüfer erhebliche Haftungsrisiken.
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22. November
2004:
IFRS-Regeln stehen vor ungewisser Zukunft
Handelsblatt
Dem internationalen Komitee IASB,
das die Rechnungslegungsvorschriften IAS/IFRS formuliert und
fortentwickelt, droht nach 2005 das Geld auszugehen. Damit
gerät das Ziel, die Vormachtstellung der amerikanischen Regeln
US-GAAP zu brechen, in Gefahr.
IASB-Treuhänder Max-Dietrich Kley
befürchtet, dass die Vorarbeiten wegen fehlender Mittel nur
unzureichend fortgesetzt werden könnten. „Europa hätte sich
wieder einmal als nicht stark genug erwiesen, mit den USA in
einen echten Wettbewerb zu treten“, sagt der ehemalige
BASF-Finanzchef in einem Interview für Handelsblatt.com.
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22. November
2004:
Entwicklung der internationalen Rechnungslegung ist gefährdet
Handelsblatt
Den neuen
Rechnungslegungsvorschriften IFRS, die als europäisches
Gegengewicht zu den US-Regeln US-GAAP etabliert werden sollen,
droht ein Rückschlag: Das für die Formulierung der Standards
verantwortliche Komitee IASB ist nur noch bis Ende kommenden
Jahres finanziert.
„Sollte bis Ende 2005 keine
überzeugende europäische Regelung zu Stande kommen, ist zu
befürchten, dass die guten Vorarbeiten nur unzureichend
fortgeführt werden können“, sagt Max-Dietrich Kley, der
ehemalige Finanzchef des Chemiekonzerns BASF und zur Zeit
Treuhänder des IASB, dem Handelsblatt. Europa hätte sich dann
wieder einmal als nicht stark genug erwiesen, „mit den USA in
einen echten Wettbewerb zu treten“.
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22. November
2004:
"Vorreiterrolle des IASB ist in Gefahr"
Handelsblatt
Max Dietrich Kley im Interview
Das Handelsblatt sprach mit Max
Dietrich Kley, BASF-Aufsichtsratsmitglied und Präsident des
Deutschen Aktieninstituts, über die Umstellung auf die neuen
Internationalen Rechnungslegungs-Normen.
Vor allem international
ausgerichtete Unternehmen haben die Umstellung auf die neuen
Internationalen Rechnungslegungs-Normen IFRS (International
Financial Reporting Standards) sehr bereitwillig und vielfach
schon vor der gesetzlichen Regelung angepackt. Was versprechen
sie sich von den IFRS?
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18. November
2004: Outsourcing: Zusatzgeschäft durch IFRS
FAZ
Die neuen Bilanzierungsregeln
erhöhen den Beratungsbedarf - gerade bei kleinen Firmen. Diese
aber zögern noch, ihre Buchführungen umzustellen.
Wenn Christoph Greving, Partner
bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte in Frankfurt,
seine Kunden von den Vorteilen der neuen Bilanzierungsregeln
International Financial Reportings Standards (IFRS) überzeugen
möchte, verkürzt er das Thema gerne auf zwei Worte: mehr Geld.
Denn Unternehmen, die nach IFRS bilanzieren, weisen oft mehr
Eigenkapital aus. Das verhilft ihnen womöglich zu einer
besseren Bewertung bei den Banken und damit zu niedrigeren
Zinsen bei der Kreditvergabe. Doch die Umstellung kostet auch.
Für die Wirtschaftsprüfer ist
IFRS ein lukratives Geschäft: Eine mittelständische
Unternehmen mit einem Umsatz von unter einer Mrd. Euro kostet
die Umstellung nach einer Deloitte-Studie durchschnittlich
120.000 Euro. Davon geht ein Drittel an den externen
Dienstleister, der die Firma unterstützt, in der Regel der
Wirtschaftsprüfer. Bei umsatzstärkeren Konzernen steigen die
Gesamtkosten auf 600.000 Euro.
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10. November
2004: Mittelstand verschläft neue Bilanzregeln
Handelsblatt
Die kleinen Firmen in Deutschland
drohen die Umstellung auf die Bilanzvorschriften IFRS zu
verschlafen. „Viele der kleineren Unternehmen wollten aus
Unsicherheit abwarten. Nun hinken sie hinterher und könnten
den Anschluss verpassen“, mahnte Manfred Hannich, Partner
bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, gestern in
Frankfurt.
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09. November
2004: Viele kleinere Unternehmen hinken bei IFRS-Umstellung
hinterher
innovations-report
Deutschlands große Unternehmen
liegen gut im Rennen
Unternehmen mit einem Börsenwert
von unter 200 Mio. Euro. hinken bei der zum 1. Januar 2005
geforderten Umstellung auf International Financial Reporting
Standards (IFRS) deutlich hinterher. Von ihnen befinden sich
29 Prozent noch in der Anfangsphase der Umstellung (17
Prozent) oder haben noch nicht einmal mit der Umstellung
begonnen (zwölf Prozent). Mehr als die Hälfte der großen
inländischen börsennotierten Unternehmen hat die IFRS-
Umstellung abgeschlossen (48 Prozent) oder befindet sich in
der Schlussphase (sieben Prozent). Das hat eine Umfrage der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG unter den 567 im
September 2004 im CDAX gelisteten Unternehmen ergeben
(Rücklaufquote 30 Prozent).
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5./6. November
2004: Kapitalmanagement gewinnt an Bedeutung - Neue
Anforderungen der Aufsicht und neue Rechnungslegungsstandards
verschlechtern das Umfeld
Handelsblatt
Die Anforderungen an das
Kapitalanlagemanagement sind so hoch wie nie. Das niedrige
Zinsniveau macht es immer schwerer, die garantierte
Mindestverzinsung und eine möglichst hohe
Überschussbeteiligung der Versicherten darzustellen. Neben dem
Kapitalmarkt sorgen auch strengere aufsichtsrechtliche
Anforderungen und der Übergang auf internationale
Rechnungslegungsstandards dafür, dass das
Kapitalanlagemanagement von Versicherern nicht einfacher wird.
Mehr (pdf.) ...
04. November
2004: Nicht ewig warten - Bilanzen: Worauf sich Aktionäre 2005
einstellen sollten
WirtschaftsWoche
Im kommenden Jahr weisen die
Unternehmen viel höhere Gewinne aus, neue Rechnungsregeln
machen’s möglich. Gleichzeitig schlummern in den Bilanzen
versteckte Gefahren. Wenn Aktionäre den Durchblick behalten
wollen, werden sie sich auf Jahre mit drei oder vier
unterschiedlichen Zahlenwerken herumschlagen müssen. Die
Gefahr: Bei der Gestaltung der verschiedenen Zahlenwerke haben
die Unternehmen freie Hand. „Niemand schaut den Beteiligten
auf die Finger“, sagt Peter Leibfried, Professor am Lehrstuhl
für internationale Rechnungslegung an der Fachhochschule Calw.
Die Bilanzen sind künftig nicht nur verwirrend, sie sind auch
noch schwierig zu lesen. Ballwieser: „Die
IFRS-Gliederungsvorschriften sind armselig im Vergleich zum
HGB. Aktionäre müssen deshalb ganz banal mehr suchen.“
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Ferner wurde in der
WirtschaftsWoche vom 4. November 2004 eine Übersicht
veröffentlicht, die dokumentiert, bei welchen Dax-Unternehmen
die neue Firmenwertabschreibungsregel Gewinne stark verändern
wird.
Zur Übersicht (pdf.) ...
Statt der regelmäßigen
Goodwill-Abschreibungen drohen nun Jahr für Jahr unregelmäßige
und sprunghafte Abwertungen des Goodwill. Solche plötzlichen
Abwertungen können insbesondere dann fatale Folgen haben, wenn
die Goodwill-Position in der Bilanz höher ist als das
Eigenkapital. Denn im Falle einer Komplettabwertung droht dem
Unternehmen die Insolvenz. Bei welchen der im Dax notierten
Unternehmen die Risiken am größten sind, hat Prof. Dr. Laurenz
Lachnit von der Universität Oldenburg exklusiv für die
WirtschaftsWoche analysiert.
Zur Studie der Universität Oldenburg (pdf.) ...
03. November
2004: Bundestag verabschiedet Bilanzrechtsreformgesetz und
Bilanzkontrollgesetz
Handelsblatt
Der Bundestag hat am 29. 10. 2004
mit den Stimmen aller Fraktionen das Bilanzrechtsreformgesetz
(BilReG) und das Bilanzkontrollgesetz (BilKoG) verabschiedet.
Die Gesetze sollen die Unabhängigkeit der Abschlussprüfer
stärken, führen die IFRS ein und schaffen ein neues
Bilanzkontrollverfahren. Sie müssen allerdings noch Ende
November vom Bundesrat gebilligt werden. Die Zustimmung der
Länderkammer gilt nach Angaben der Bundesregierung aber als
sicher.
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25. Oktober 2004: Rechnungslegung nach IFRS
auch für Mittelstand
FAZ
Die Umsetzung der im Jahr 1995 und 2000 festgelegten Strategie
der EU-Kommission zur verpflichtenden Anwendung der IFRS für
alle kapitalmarktorientierten Unternehmen ab dem Jahr 2005
erfolgte durch die IAS-Verordnung vom 19. Juli 2002. Das
Endorsement, das heißt, die sogenannte Massentaufe zur
Übernahme der IFRS in europäisches Recht, fand am 29.
September 2003 statt.
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25. Oktober 2004: SEC stellt Anerkennung von
IFRS-Abschlüssen in Aussicht
Handelsblatt
Vom 27. bis 29. 9. 2004 diskutierte das IASB zudem mit
Vertretern der nationalen Standard-Setter. Bei diesem Anlass
stellte der Chief Accountant der SEC, Donald T. Nicolaisen,
eine Anerkennung von IFRS-Abschlüssen ohne
Überleitungsrechnung für den Fall in Aussicht, dass der
globale Standardisierungs- und Konvergenzprozess weiterhin so
erfreuliche Fortschritte mache wie bisher.
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22. Oktober
2004: Revolution mit
vielen Haken: die neuen Bilanzierungsregeln IFRS
www.sueddeutsche.de
FRANKFURT (dpa-AFX)
- Fast unbemerkt vollzieht sich in vielen Unternehmen derzeit
eine Revolution. Mit Hochdruck stellen die Firmen ihre
Rechnungslegung auf die neuen internationalen Standards IFRS
um. Bis zum Stichtag 1. Januar 2005 müssen Buchhalter und
Rechnungsprüfer die Bilanz völlig umkrempeln. Gleichzeitig
wird die Kritik an den neuen Regeln immer lauter. Experten
warnen vor einem "Supergau" für den deutschen
Mittelstand und einem "Betriebsprüfungschaos".
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19. Oktober
2004: Auf dem Weg zur globalen Norm
www.handelszeitung.ch (Schweiz)
Die Rechnungslegung wird auf
internationaler Ebene immer einheitlicher: Die Regelungen nach
IFRS sind für einige Firmen bereits Pflicht und für andere
zunehmend Standard.
Der Countdown läuft auch für
die Unternehmen, die noch nicht gezwungen sind, auf die
internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS umzustellen.
Denn die «International Financial Reporting Standards»
entwickeln sich immer mehr zur globalen Norm. Wo die Grenze
zwischen Spreu und Weizen bei den Unternehmen verläuft, wird
sichtbarer: Durch weltweite Standards lassen sich Abschlüsse
von verschiedenen Firmen deutlich besser vergleichen. Was
ändert sich konkret durch IFRS, was gilt es zu beachten und
welches sind die zentralen Schritte bei der Einführung? Der
vorliegende Artikel gibt einen umfassenden Überblick.
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06. Oktober
2004: EU einigt sich auf Kompromiss hinsichtlich IAS 39
Handelsblatt
Die EU-Staaten. haben sich auf
die Einführung des umstrittenen Bilanzierungsstandards für
Finanzinstrumente (IAS 39) verständigt. Dieser wird nun in
einer abgespeckten Version zum 1. 1. 2005 in Kraft gesetzt, so
eine Meldung der Börsen-Zeitung vom 2. 10. 2004. IAS 39
regelt den Ansatz und die Bewertung von finanziellen
Vermögensgegenständen und Schulden. Zusätzlich enthält der
Standard spezielle Vorschriften zur bilanziellen Abbildung von
Sicherungszusammenhängen (Hedge Accounting).
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02. Oktober
2004: Widerstand gegen EU-Kompromiss zur Derivate-Bilanzierung
Die Welt
Große europäische Konzerne
befürchten laut Umfrage wachsende Kluft zwischen
amerikanischen und EU-Regeln
Allianz, Astra-Zeneca,
Daimler-Chrysler und 17 andere europäische Großkonzerne sind
gegen einen Plan der Europäischen Kommission, die Standards
für die Bilanzierung von Derivaten zu verwässern. Das ergab
eine Umfrage von Bloomberg News unter den 30 größten
Unternehmen. Sie befürchten, dass es dann schwieriger würde,
die Kluft zwischen den US-Bilanzierungsregeln und den
Rechnungslegungsvorschriften in den 25 EU-Staaten zu
überbrücken, wenn über 7000 börsennotierte Gesellschaften
in der EU am 1. Januar zu den Internationalen
Bilanzierungsrichtlinien (IAS) übergehen müssen.
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30. September
2004: Tagung des EU-Rechnungslegungsausschuss der
Regierungsvertreter
www.financial.de
Kommentar von Sabine Wadewitz zur
morgigen Tagung des EU-Rechnungslegungsausschuss der
Regierungsvertreter: Votum der Unvernunft.
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28. September:
Geschätzte Marke
FTD
Im Abschluss für 2004 müssen
Unternehmen, die eine Marke erwerben, deren Wert zum ersten
Mal in der Bilanz ausweisen.
Nur wo Nutella draufsteht, ist
auch Nutella drin - seit über zwanzig Jahren wirbt der
Ferrero-Konzern mit diesem Slogan für seine
Schoko-Nuss-Paste. Die Masche verfängt: Statt zu einer der
Kopien greifen die Kunden lieber zum Original - und tiefer ins
Portemonnaie. Für Ferrero ist die starke Marke Nutella ein
wichtiger Vermögenswert. Wie Nivea für Beiersdorf oder
Persil für Henkel. In den Bilanzen und Geschäftsberichten
der Konzerne indes findet sich der Markenwert bisher nur
selten wieder.
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24. September
2004: Das HGB ist ein Auslaufmodell
Handelsblatt
Wenn Liesel Knorr,
Generalsekretärin des Deutschen Standardisierungsrats für
Rechnungslegung, sich vorstellt, wie die Rechnungslegung in
Deutschland im Jahr 2010 aussehen könnte, dann kommt sie zu
dem überraschenden Schluss, dass es dann Jahresabschlüsse
nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) vielleicht gar nicht mehr
gibt: „Am HGB-Abschluss wird hauptsächlich zur Berechnung
der Steuern und der Ausschüttung festgehalten.
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19. September
2004: Leasinggüter zählen ab 2005 in der Bilanz
FTD
Wer least, macht keine Schulden.
Mit dieser Formel preisen Leasingfirmen gern an, was sie
"Bilanzneutralität" nennen.
Geleaste Autos, Computer und
Maschinen bleiben Eigentum der Leasinggesellschaft und
gehören damit - anders als gekaufte Ausstattung - nicht zum
Firmenvermögen. So regelt es das deutsche Handelsrecht. Ab
2005 jedoch gelten für börsennotierte Unternehmen die
internationalen Rechnungslegungsstandards IAS (International
Accounting Standard) und IFRS (International Financial
Reporting Standard). Sie sind strenger und könnten für
höhere Verschuldungsquoten sorgen, meinen Experten.
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15. September
2004: Einigung des ARC zu IAS 39: IAS light?
Handelsblatt
Das Accounting Regular
Committee (ARC) der Europäischen Kommission hat am 7. 9.
2004 einen Verordnungsentwurf zur Übernahme von IAS 39
sowie den mit Anmerkungen versehenen Standard
veröffentlicht
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10. September
2004: Neue Regeln treffen Einzelinvestor
Handelsblatt
Die neuen Internationalen
Bilanzierungsregeln IAS (International Accounting Standards)
und IFRS (International Financial Reporting Standards)
verändern auch die Behandlung von Immobilienspezialfonds.
Nach Regel 12 (SIC 12) des Standard Interpretation Committee
sei ein Immobilienspezialfonds voll in der Bilanz seines
Investors zu konsolidieren, wenn dieser mehr als 50 Prozent
der Anteile daran halte, sagt Ulrich Nack, Geschäftsführer
der Aareal Immobilien Kapitalanlagegesellschaft.
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07. September
2004: Die neue Firmenwert-Bilanzierung bringt oft mehr
Gewinn
FAZ
Planmäßige Abschreibung
entfällt / IFRS-Erstbilanzierer haben große bilanzpolitische
Spielräume
Der Internetzugangsdienst
T-Online wurde allein durch Anwendung internationaler
Bilanzierungsregeln im ersten Quartal des laufenden Jahres
in die Gewinnzone gehoben. Das Konzernergebnis, im
Vorjahreszeitraum mit 30 Millionen Euro noch deutlich im
Minus, erreichte plötzlich knapp 80 Millionen Euro. Die
Kehrtwende erklärt sich in erster Linie durch die erstmalige
Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS).
Im Vorjahresquartal hatte T-Online nämlich noch 85,8
Millionen Euro auf ausländische Tochtergesellschaften
abschreiben müssen.
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06. September
2004: Sir David Tweedie
Moralapostel der Wirtschaft
FAZ
Der Mann polarisiert. Wer David
Tweedie an seinem Dienstsitz in Londons Cannon Street
aufsucht, weiß spätestens nach einem Blick ins Büro, mit wem
er es zu tun hat. Über der Sitzecke, gegenüber dem
Schreibtisch, prangt ein Zeitungsausschnitt. Darin wird
Tweedie fast steckbriefartig als der "meistgehaßte
Wirtschaftsprüfer in Großbritannien" ausgewiesen.
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27. August 2004: Bilanzumstellung könnte Dax
durcheinander wirbeln
Die Welt
Dank neuer Regelungen kann der Gewinn bei Konzernen um bis zu
1700 Prozent steigen - Effekte nicht überall positiv
Berlin - Mit dem Ende der Sommerpause kommt traditionell die
Zeit, in der Börsianer das laufende Jahr gedanklich abhaken
und bereits ihren Blick auf die kommenden zwölf Monate
schweifen lassen. Dieses Mal müssen die Marktteilnehmer
besonders genau die erwarteten Geschäftszahlen des kommenden
Jahres unter die Lupe nehmen. Denn wenn nicht noch ein
Wunder passiert, beginnt ab dem 1. Januar 2005 eine neue
Zeitrechnung bei der Bilanzierung. Die neuen Regelungen
könnten die Geschäftszahlen sämtlicher Unternehmen
durcheinander wirbeln und damit die Strategie vieler Anleger
über den Haufen werden.
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26. August 2004
Jahresabschlüsse nach HGB oder IAS/IFRS?
BAULINKS.de
IAS/IFRS? Das sei doch nur was für die Großen, nichts für
den normalen, bodenständigen Mittelstand - viele
Bauunternehmen meinen, das ginge sie nichts an. Ist das
wirklich so?
Natürlich kennt man das Kürzel IAS (International Accounting
Standards); man weiß auch, dass inzwischen genauer von
International Financial Reporting Standards (IFRS) zu sprechen
ist. Richtig ist auch, dass vom nächsten Jahr an nur
EU-Unternehmen die am Kapitalmarkt notiert sind, einen
Jahresabschluss nach IAS/IFRS vorlegen müssen. Doch der
Gesetzgeber will jetzt schon auch anderen Unternehmen
erlauben, nach diesen Regeln ihren veröffentlichbaren
Abschluss zu erstellen. Denn führende Bilanzexperten gehen
davon aus, dass der HGB-Abschluss ein auslaufendes Modell ist
und bis ca. 2012 völlig von IAS/IFRS abgelöst wird.
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19. August 2004:
Bürokratie-Chaos findet kein Ende
Handelsblatt
IAS und digitale Steuerprüfung belasten Mittelstand
Von einem Abbau der bürokratischen Auflagen können die
Unternehmen in Deutschland wahrlich nicht berichten. Einen
„Supergau für den deutschen Mittelstand“ befürchtet sogar der
Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU), wenn
künftig auch kleine und mittlere Unternehmen dazu gezwungen
sein sollten, für ihre Jahresabschlüsse die Regeln der
internationalen Rechnungslegung anzuwenden.
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13. August 2004: IFRS –
nur begrenzt mittelstandstauglich
Handelsblatt
Umstellung auf internationale Rechnungslegung hat Haken –
Prüfer raten: Auf abgespeckte Version warten
Die Vorteile liegen eigentlich auf der Hand: Wenn Unternehmen
ihre Rechnungslegung auf die neuen internationalen Standards
IAS/IFRS umstellen, gewinnen sie bares Geld.
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03. August 2004:
Beraterverband warnt:
"Neue Bilanzierung wird viele Unternehmen überfordern"
Handelsblatt
Die neue Verpflichtung für börsennotierte Unternehmen zur
Bilanzierung nach den internationalen Standards IAS/IFRS wird
nach Einschätzung der Beraterbranche vor allem Mittelständler
überfordern.
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01. August 2004: IFRS
fassen Fuß im Mittelstand
Basel II hat nur geringen Einfluß auf die Wahl der
Bilanzierungsregeln
FAZ
Zumindest im Mittelstand
Nordrhein-Westfalens erfreuen sich die internationalen
Bilanzregeln schon recht großer Beliebtheit. Wie eine Studie
der Fachhochschule Münster in Zusammenarbeit mit dem Prüfungs-
und Beratungsunternehmen KPMG zeigt, haben sich mehr als 40
Prozent der befragten Mittelständler bereits für eine
Bilanzierung nach IFRS (International Financial Reporting
Standards) entschieden. Weitere 24 Prozent denken über eine
IFRS-Bilanzierung nach. Dabei ist dieser Kreis keineswegs auf
Unternehmen, die den Kapitalmarkt in Anspruch nehmen,
beschränkt - auch zwei Drittel der
nichtkapitalmarktorientierten Unternehmen wenden die
internationalen Regeln bereits an oder denken zumindest über
eine Umstellung nach.
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01. August 2004: IASB
plant Erleichterungen für den Mittelstand
FAZ
Das International Accounting
Standards Board (IASB) plant eigene Bilanzstandards für den
Mittelstand. Bereits seit 2001 beschäftigt sich das Board mit
diesem Thema, seit Juli 2003 in einem eigenen Projekt.
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21. Juli 2004:
Internationale Rechnungslegung wäre Gift für den Mittelstand
Handelsblatt
Der bekannte Bilanzenspezialist
Karlheinz Küting will die Rechnungslegungswelt aufrütteln.
Deutschlands Rechnungsleger sind gerade dabei, relativ
geräuschlos die Bilanzierung der börsennotierten Konzerne von
nationale auf internationale Regeln umzustellen: „Wir sind
alle geblendet worden, als gesagt wurde, wenn die
internationale Bilanzierung kommt, wird alles besser“, warnt
Küting.
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15. Juli 2004:
Vermögenswert Marke
Handelsblatt
Neue Bilanzregeln rücken Marken
in den Fokus: In Zukunft müssen Unternehmen bei einer
Übernahme die gekauften Marken mit ihrem Wert in die Bilanz
einstellen. Damit wird die Diskussion um Markenbewertung nicht
mehr nur von den Marketingabteilungen geführt.
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11. Juli 2004: Die neue
Bilanzierung von Übernahmen
FAZ
Mit dem am 31. März 2004
veröffentlichten Rechnungslegungsstandard IFRS 3
"Unternehmenserwerbe" (der IAS 22 ersetzt) hat das
International Accounting Standards Board in London (IASB) den
ersten Meilenstein im Rahmen seines umfassenden Business
Combinations Project abgeschlossen. Zugleich wurden IAS 36
"Wertminderung von Vermögenswerten" und IAS 38 "Immaterielle
Vermögenswerte" überarbeitet. Mit Verabschiedung dieser
Standards hat das IASB - dem Vorbild des US-amerikanischen
Standardsetters FASB folgend - einen Paradigmenwechsel in der
Rechnungslegung vollzogen: Geschäfts- oder Firmenwerte sind
nunmehr nicht mehr planmäßig, sondern nur noch außerplanmäßig
abzuschreiben (impairment only approach). Konzeptionell sieht
das IASB in einem Geschäfts- oder Firmenwert einen
immateriellen Vermögenswert mit unbestimmbarer Nutzungsdauer,
der einer planmäßigen Abschreibung nicht zugänglich ist.
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09. Juli.2004: Neue
Bilanzierungsregeln überfordern IT
Computerwoche
Ab dem Jahr 2005 müssen
börsennotierte Unternehmen in der EU ihre Bilanzen nach den
International Financial Reporting Standards (IFRS) aufstellen.
Doch längst nicht alle IT-Systeme sind darauf vorbereitet. Vor
allem kleine und mittlere Betriebe unterschätzen den
Umstellungsaufwand.
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07. Juli 2004: Der
Streit über die Neufassung der IAS-Bilanzierungsvorschriften
FAZ
Die EU-Kommission plant, praktisch alle börsennotierten
Unternehmen von 2005 an den neugefaßten internationalen
Rechnungslegungsgrundsätzen IAS/IFRS (International Accounting
Standards, in Zukunft International Financial Reporting
Standards) zu unterwerfen. Sie hat den größten Teil der
Regeln, die der International Accounting Standards Board (IASB)
entwickelt hat, bereits unterstützt. Was die Bilanzierung von
Banken, dabei insbesondere von deren Absicherungsgeschäften,
anbelangt, herrscht allerdings noch ein vielschichtiger
Streit, dessen Ausgang als völlig offen gilt.
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07. Juli 2004: IAS 39 -
Warum der Schwanz mit dem Hund wedelt
FAZ
Asymmetrische bilanzielle Erfassung von
Finanzinstrumenten / Banken kritisieren Regeln für das "Macro
Hedging" als praxisfern
Im Zentrum der Diskussion um die neuen
Rechnungslegungsstandards steht die Vorschrift IAS 39, die im
Entwurf des IASB gut 500 Seiten Text umfaßt. Den Anlaß für den
erbitterten Streit bietet dabei, daß es nach IAS 39 für
unterschiedliche Finanzinstrumente unterschiedliche
Bewertungsverfahren gibt. Bei der bilanziellen Abbildung von
Absicherungsgeschäften führt dies zu "Asymmetrien", daß
nämlich Grundgeschäft und zugehöriges Sicherungsgeschäft
unterschiedlich behandelt werden. Als Folge kommt es in der
Gewinn-und-Verlust-Rechnung (GuV) sowie in der Bilanz im
Periodenvergleich zu starken Schwankungen wichtiger
Kennziffern. Kritiker befürchten, Außenstehende könnten die so
verursachten Schwankungen mißdeuten zum Nachteil einzelner
Banken und der Bankwirtschaft insgesamt. Manche Fachleute
lehnen den derzeitigen Entwurf zudem aus prinzipiellen Gründen
ab: Der Standard bilde nicht die ökonomische Realität und den
hohen Stand des Risikomanagements ab, sondern zwinge die
Banken, ihr Geschäft an der bilanziellen Optik auszurichten.
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07. Juli 2004:
IAS-Standards für Banken
Der Ball liegt im Feld der Politik
FAZ
Bei den neuen IAS-Standards wirken viele Akteure
mit
Der International Accounting Standards Board (IASB) ist ein
politisch unabhängiges Gremium von Experten für
Bilanzierungsfragen. Wichtigstes Projekt ist derzeit die
Neufassung der internationalen Rechnungslegungsgrundsätze IAS/IFRS
(International Accounting Standards, demnächst International
Financial Reporting Standards genannt). Um den europäischen
Binnenmarkt zu verwirklichen, hat die EU-Kommission im Juli
2002 im Prinzip beschlossen, die neugefaßten IFRS-Regeln von
2005 an für die Konzernabschlüsse aller
kapitalmarktorientierten Unternehmen mit Sitz in der EU
verbindlich zu machen. "Kapitalmarktorientiert" sind sowohl
Unternehmen, deren Aktien an einer Börse gehandelt werden, als
auch solche, die Anleihen begeben. Konzerne, die nach US-GAAP
bilanzieren und an einer amerikanischen Börse notiert sind,
müssen die IFRS-Regeln erst von 2007 an übernehmen.
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04. Juli 2004:
Wahlfreiheit bei IFRS-Standards für den Mittelstand gefordert
FAZ
Saarbrücker Thesen zur Fortentwicklung des
deutschen Bilanzrechts / Mittelstand nicht unnötig belasten
Die deutsche Rechnungslegung hat
in den vergangenen Jahren einen grundlegenden Wandel erfahren,
und dieser wird weitergehen. Das kommende Jahr stellt einen
ersten Höhepunkt der Umstellung tradierter und eherner
Rechnungslegungsnormen weg vom institutionellen
Gläubigerschutz hin zu mehr ökonomischer Information dar. Die
EU hat entschieden, und der Gesetzgeber hat reagiert: Von 2005
an sind nunmehr alle kapitalmarktorientierten
Konzernmutterunternehmen zur Aufstellung ihres
Konzernabschlusses nach den Normen der IFRS verpflichtet.
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15. Juni 2004:
Volksbanken zahlen Anteile nicht mehr garantiert zurück
FAZ
Die Genossenschaftsbanken werden einen Kompromiß
akzeptieren, damit ihr von den Mitgliedern gezeichnetes
Geschäftsguthaben auch nach den internationalen
Rechnungslegungsstandards IAS als Eigenkapital anerkannt wird.
In den Satzungen der 1392 Volks- und Raiffeisenbanken werde
künftig enthalten sein, daß eine Bank ihrem Mitglied die
Rückzahlung des Genossenschaftsanteils verweigern könne. Das
stellte Verbandspräsident Christopher Pleister am Montag abend
vor dem Internationalen Club Frankfurter
Wirtschaftsjournalisten in Aussicht. In den nächsten Wochen
werde das IFRIC, ein Interpretationskomitee des IAS-Board in
London, eine entsprechende Auslegung der IAS-32-Regel
bekanntgeben.
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07. Juni 2004: Optionen
könnten Nebenwerte belasten
Handelsblatt
Die Verpflichtung, Aktienoptionen
ab 2005 im Geschäftsbericht als Personalaufwand auszuweisen,
wird bei einigen deutschen Kapitalgesellschaften zu deutlichen
Ergebniseinbußen führen. Zu diesem Resultat kommt eine
aktuelle Studie des Bankhauses Sal. Oppenheim.
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28. Mai 2004: Die Umstellung auf IFRS führt oft zu erheblichen
Unterschieden im Ergebnis
Handelsblatt
Viele kleine Firmen bilanzieren noch nach HGB
Für den Finanzvorstand der
Software AG, Arnd Zinnhardt, dürfte es ein ausgesprochen guter
Tag gewesen sein. Bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das
erste Quartal 2004 konnte er mit einer Steigerung des
operativen Ergebnisses (Ebit) von knapp 90 Prozent gegenüber
dem Vorjahresquartal aufwarten. Geholfen hat dabei allerdings
nicht allein ein gut laufendes Kerngeschäft, sondern auch die
Umstellung der Rechnungslegung von HGB auf die neuen
internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS (International
Financial Reporting Standards).
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21. Mai 2004: Neue
Bilanzregeln zeigen stille Reserven
Handelsblatt
Bis vor ein paar Jahren war alles
ganz einfach. Immobilien galten als „Betongold“ und genau so
wurden sie in der Unternehmensbilanz behandelt: als sichere
Sachwerte. Heute ist das anders – zumindest für börsennotierte
Unternehmen, die spätestens ab dem kommendem Jahr nach
internationalen Rechnungslegungsvorschriften bilanzieren
müssen.
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05. April 2004: Die neue Bilanzierung von Übernahmen
FAZ
Eine umfassende Überarbeitung der
Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen hat der
International Accounting Standards Board (IASB) Ende März
beschlossen. Der Beitrag gibt einen Überblick über die
wichtigsten Auswirkungen.
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01. April 2004: Schlußspurt der internationalen Bilanzregeln
IFRS
FAZ
Drei neue und drei überarbeitete
Bilanzstandards verabschiedet / Teils deutliche Annäherung an
amerikanische Bilanzierungsgepflogenheiten
Frankfurter Allgemeine Zeitung,
Nr. 78 / Seite 13
31. März 2004 Die
Verabschiedung der internationalen Standards für die
Rechnungslegung geht in den Endspurt. Gleich drei neue sowie
drei überarbeitete Bilanzierungsregeln (International
Financial Reporting Standards, IFRS) hat das zuständige
International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedet.
Damit liegen nun die IFRS, die vom Jahr 2005 an für die
Konzernabschlüsse kapitalmarktorientierter Unternehmen in der
Europäischen Union zwingend vorgeschrieben sind, komplett vor.
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07. März 2004: Rechnungslegung im Umbruch
FAZ/ Von Wolfgang Ballwieser
Die Rechnungslegung befindet
sich weiterhin im Umbruch. Vom Geschäftsjahr 2005 an müssen
kapitalmarktorientierte Konzerne ihre Konzernabschlüsse nach
den International Financial Reporting Standards (IFRS), den
früheren International Accounting Standards (IAS), aufstellen.
Kapitalmarktorientiert sind nicht nur Unternehmen, deren
Aktien gehandelt werden, sondern unter anderem auch
Unternehmen, die Schuldverschreibungen begeben haben. Wer an
der New York Stock Exchange notiert ist und der amerikanischen
Regulierung unterliegt oder wer nur Schuldverschreibungen
emittiert hat, erhält eine Fristverlängerung für die
Aufstellung des Konzernabschlusses nach IFRS bis 2007.
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01.03.2004: Firmen droht beim
Wechsel der Bilanzierung ein Software-Chaos
Handelsblatt
Experten schlagen Alarm: Viele
Unternehmen haben ihre IT-Systeme noch nicht auf die ab 2005
bindende neue Bilanzierung nach IAS/IFRS-Regeln umgestellt.
„Es ist allerhöchste Zeit, die Software an die neuen
Bilanzvorschriften anzupassen“, warnt Manfred Hannich, bei der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG für IAS/IFRS zuständig.
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20. Februar 2004:
Aktienoptionen müssen als Aufwand verbucht werden
FAZ
Neuer internationaler
Bilanzstandard beschlossen / Ausweis von Optionsprogrammen
soll auch in Amerika geändert werden
Unternehmen, die nach den
International Financial Reporting Standards (IFRS)
bilanzieren, müssen ihre Aktienoptionen künftig als Aufwand
verbuchen. Dies hat das mit der Formulierung der Bilanznormen
befaßte International Accounting Standards Board (IASB) in
London beschlossen. Betroffen sind von der Regelung
prinzipiell die Konzernabschlüsse aller
kapitalmarktorientierten Unternehmen vom Jahr 2005 an - es sei
denn, sie bilanzieren nach US-Gaap; dann läuft die Frist bis
2007. Damit wird nach langem Ringen mehr Transparenz über die
Kosten der in die Kritik geratenen Optionsprogramme
geschaffen.
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05. Januar 2004: Auf der Zielgeraden bleibt viel zu tun
Viele Unternehmen zögern mit der Umstellung auf
IFRS
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.01.2004
nr. FRANKFURT, 4. Januar. Auch ein Jahr bevor
kapitalmarktorientierte Unternehmen nach internationalen
Bilanzregeln (International Financial Reporting Standards,
IFRS) bilanzieren müssen, haben viele dieser Gesellschaften
noch kein realistisches Bild von den Chancen und Risiken, die
mit der Umstellung auf IFRS einhergehen. Die Umstellung auf
internationale Bilanzstandards wird immer noch von vielen
Verantwortlichen (70 Prozent) als unproblematisch und
weitgehend frei von Risiken eingeschätzt. Gefahren werden fast
ausschließlich im Prozeß der Umstellung selbst gesehen, für
Folgerisiken - etwa Gefahren aus der zunehmenden Transparenz,
Bewertungsrisiken, Finanzierungsrisiken - zeigen sich die
Unternehmen noch nicht sonderlich sensibilisiert.
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(pdf.) ...
Frankfurter
Allgemeine Zeitung - Auf die Bilanzierer kommt noch mehr
Arbeit zu
23. November 2003
Den deutschen Unternehmen droht ein Bilanzierungswirrwarr.
Durch die Hinwendung zur internationalen Rechnungslegung und
die De-facto-Auflösung des Maßgeblichkeitsprinzips zwischen
Handels- und Steuerbilanz haben Unternehmen "keine
doppelte Buchführung mehr, sondern - im Extremfall - eine
sechsfache", wie Karlheinz Küting, Direktor des
Instituts für Wirtschaftsprüfung an der Universität des
Saarlandes, auf der 7. Fachtagung "Das Rechnungswesen im
Konzern" in Frankfurt ausführte. Küting zählte die
möglichen Varianten auf:
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Die Besten IFRS / IAS- Abschlüsse
04. September 2003 Zum neunten mal
wurden die Jahresabschlüsse der wichtigsten deutschen und
europäischen Konzerne von Experten im Auftrag des
Manager-Magazins unter die Lupe genommen.
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