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Presse

 

  Pressearchiv 2004

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Hier finden Sie Hinweise zu interessanten Artikeln aus der Wirtschaftspresse mit Links zu den entsprechenden Online-Quellen. 


22. Dezember 2004: Bilanzreform sorgt für Neubewertung an den Börsen
Die Welt

Numeri ante portas. (Zahlen stehen vor der Tür) Dieser abgewandelte Klassikerspruch könnte die Devise für das neue Börsenjahr werden. Denn 2005 wird die Mehrzahl der europäischen Aktiengesellschaften von den bisherigen nationalen Rechnungslegungsvorschriften auf die IFRS (International Financial Reporting Standards) umschwenken. Und das führt dazu, daß zum Teil ganz andere Gewinne und damit Bewertungen bei den Börsenkonzernen herauskommen. Erste Modifikationen könnten sich schon mit dem Jahresabschluß für 2004 bemerkbar machen, wenn die Unternehmen eine Übergangsbilanz erstellen. Viele Quartalszahlen für die Monate Januar bis März dürften schon in der reinen IFRS-Fassung auf den Markt kommen.

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22. Dezember 2004: Überlebenspaket für Anleger im Bilanzdschungel
Die Welt

"Hilfe, die Zahlen kommen!" Wenn im Januar die größte Bilanzrechtreform der Nachkriegszeit in Kraft tritt, sind Investoren gut beraten, die wichtigsten Neuerungen zu kennen: Denn die geänderten Vorschriften haben durchaus das Zeug, die Kurse zu bewegen.

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16. Dezember 2004: Studie: Europäische Mid-Caps auf IFRS-Umstellung noch nicht ausreichend vorbereitet
Handelsblatt

Bei der Umstellung auf die International Financial Reporting Standards (IFRS), die ab 2005 in der Europäischen Union von Konzernen anzuwenden sind, zeichnet sich ein deutlicher Unterschied zwischen großen Unternehmen und den Mid-Caps ab: 83 % der Konzerne mit einer Marktkapitalisierung von mehr als zehn Mrd. Euro haben ihre Projekte zur Umstellung auf IFRS aufgesetzt; 44% von ihnen sind überzeugt, dass alle notwendigen Ressourcen zur Verfügung stehen, um noch fristgerecht umzustellen. Dagegen hat nur etwas mehr als ein Drittel (35%) der Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von weniger als einer halben Milliarde Euro die Vorkehrungen zur Umstellung auf IFRS abgeschlossen; lediglich 15% sind zuversichtlich, alle notwendigen Ressourcen für eine pünktliche Umstellung rechtzeitig beschaffen zu können. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie International Financial Reporting Standards: Ready for take-off?, eine Bestandsaufnahme von PricewaterhouseCoopers (PwC) unter 266 europäischen Konzernen. 

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Zur Studie (pdf.) ...


08. Dezember 2004: Vorsicht beim Gewinn je Aktie nach IFRS
Handelsblatt

Auf der Bilanzpressekonferenz des ersten Quartals 2004 musste Nokia schlechte Nachrichten verkünden. Der Umsatz war gesunken und das Ergebnis je Aktie lag am unteren Ende der Erwartungen. Die Auswirkung auf den Aktienkurs war verheerend – er brach noch am selben Tag um mehr als 15 Prozent ein.

Was steht hinter diesem – international als Earnings per Share (EPS) bezeichneten – Ergebnis je Aktie, das solche Kursbewegungen auslöst? Es wird ermittelt, indem der Periodenerfolg, etwa das Geschäftsjahr oder das Quartal, durch die ausstehende Aktienanzahl geteilt wird. Dadurch sehen die Aktionäre den ihnen pro Aktie zustehenden Gewinn.

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08. Dezember 2004: NACHGEFRAGT: SVEN HAYN
"Eine Initialzündung zur Steigerung der Effizienz"

Handelsblatt

Haben die Unternehmen die Probleme bei der Umstellung auf IAS/IFRS unterschätzt?

Die Einführung von IFRS ist weit mehr als die bloße Umstellung der Rechnungslegungsbücher. Die Einführung hat umfassende Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen – sowohl auf das interne als auch auf das externe Unternehmensumfeld. Das betrifft die Buchhaltung und das Berichtswesen ebenso wie die Finanzkommunikation, interne Performance-Messung, Kreditverträge, Steuern sowie Aus- und Fortbildung. Ganz besonders ist die Informationstechnik in den Unternehmen betroffen. Hier sollte man eher von einer Revolution als von einer Konvertierung sprechen.

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08. Dezember 2004: Phantasievolle Bilanzgestaltung bleibt weiterhin möglich
Handelsblatt

Die skeptischen Stimmen mehren sich, ob die neuen Rechnungslegungs-Regeln IFRS (International Financial- and Reporting Standards) erreichen, wofür sie geschaffen wurden. Ihr Ziel ist es, Investoren eine höhere Transparenz der Unternehmensabschlüsse und eine bessere internationale Vergleichbarkeit zu ermöglichen.

"Die IFRS bringen Vergleichbarkeit nur für den, der weiß, wo das einzelne Unternehmen seine Spielräume hat und wie es sie nutzt. Selbst innerhalb einer Branche innerhalb Deutschlands wird es keine echte Vergleichbarkeit geben", meint Dejan Engel-Ciric, Professor an der Fachhochschule Frankfurt und Steuerberater im Team von RSM Haarmann Hemmelrath und ergänzt: "Unter diesem Aspekt sagen mir auch Ertragsgrößen wie der Gewinn je Aktie im alten wie im neuen System nur dann etwas, wenn ich weiß, wie sie zu Stande gekommen sind."

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06. Dezember 2004: Immaterielle Werte versprechen mannigfaltige Show-Effekte
Handelsblatt

In der „alten“ Bilanz nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) standen sie zwar an erster Stelle, fristeten dort aber nur ein Schattendasein als Sammelposten: die immateriellen Vermögensgegenstände. In der Bilanz nach den neuen internationalen Regeln zur Rechnungslegung (IFRS) stehen sie immer noch ganz vorn. Jetzt aber mit höherem Stellenwert.

Jetzt können Bilanzpolitiker ihre gestalterischen Ambitionen austoben. Da sind zunächst die Firmenwerte (Goodwill), also die Differenzen zwischen Kaufpreis und Buchwert von Beteiligungen. Dabei geht es nicht um Peanuts, wie der Blick in einige Konzernbilanzen rasch zeigt.

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29. November 2004: Das Ziel der Reform sind internationale Standards
Handelsblatt

Als weltweites Normenwerk der Rechnungslegung waren sie gedacht: Die IFRS – International Financial Reporting Standards – sollten die amerikanischen Anforderungen an die Zahlenwerke der Unternehmen mit denen der übrigen Länder zusammenzuführen.

Mit der Annäherung war die Hoffnung verbunden, eines Tages vielleicht sogar die Amerikaner dazu zu bewegen, das neue, in sich geschlossene Regelwerk komplett zu übernehmen.

Immerhin wollen sich Unternehmen in fast 100 Staaten der Welt die neuen Spielregeln zu eigen machen, die das International Accounting Standards Board (IASB) zu beachtlicher vorläufiger Reife entwickelt hat. Doch das überzeugende Bild der globalen Einheitlichkeit beginnt zu bröckeln. Die Regel IAS 39 zur Bewertung von Finanzinstrumenten hatte für Zwist gesorgt.

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29. November 2004: Lobbyisten streben nach Einfluss auf Bilanzregeln
Handelsblatt

Am 19. November ist die Entscheidung gefallen: Der umstrittene IASB-Standard IAS 39 „Financial Instruments“ wurde, in veränderter Form, von der EU-Kommission akzeptiert. Damit kann er zum 1.1.2005 in Kraft treten. Für kapitalmarktorientierte EU-Unternehmen besteht nun Planungssicherheit bei der komplexen bilanziellen Abbildung von Finanzinstrumenten und Derivaten.

Bereits der Weg bis zur endgültigen Verabschiedung von IAS 39 war von heftigen Auseinandersetzungen über die richtige Bilanzierung geprägt. Ein dogmatischer Streit der Anhänger des Zeitwerts (Fair Value) und der Vertreter einer an den Anschaffungskosten orientierten Rechnungslegung entbrannte.

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24. November: EU-Kommission übernimmt IAS 39
Handelsblatt

Die EU-Kommission hat eine Verordnung beschlossen, mit der IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung" unter Ausklammerung bestimmter Vorschriften über die Anwendung der uneingeschränkten Fair Value-Option und die Bilanzierung von Sicherungsgeschäften ("Hedge Accounting") übernommen wird. Der Verordnungsentwurf wurde sowohl von einer qualifizierten Mehrheit der Mitgliedstaaten im Regelungsausschuss für Rechnungslegung (ARC) am 1. Oktober als auch vom Europäischen Parlament unterstützt. Die Kommission hat außerdem eine politische Erklärung abgegeben, wonach sie davon ausgeht, dass das IASB die nötigen Änderungen an der derzeitigen uneingeschränkten Fair Value-Option bis Dezember 2004 und die Änderungen an den Hedge Accounting-Vorschriften bis September 2005 vornehmen wird.

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22. November 2004: Auf dem Papier steht nach den neuen Regeln mehr Eigenkapital
Handelsblatt

Zwar sind die International Financial Reporting Standards (IFRS), die neuen Regeln zur Konzern-Rechnungslegung, vom 1. Januar Pflicht an für fast alle kapitalmarktorientierten Unternehmen. Dennoch scheiden sich an ihnen die Geister.

„Die Deutsche Telekom betrachtet die Umstellung ihrer Rechnungslegung auf IAS/IFRS als Chance, durch erhöhte Transparenz und Vergleichbarkeit mit den Wettbewerbern ihre Position an den internationalen Kapitalmärkten weiter zu stärken“, gibt der Bonner Telefonriese das von den IFRS-Fürsprechern angeführte Argument getreulich wieder.

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22. November 2004: Die Vorschriften werden immer detaillierter
Handelsblatt

Ein Richter am Landgericht Frankfurt entscheidet derzeit über mehr als 15 000 Klagen von Kleinaktionären der Deutschen Telekom. Sie werfen dem Bonner Konzern vor, im Börsenzulassungsprospekt seine Immobilien zu hoch bewertet zu haben.

Anleger vertrauen bei ihren Aktienkauf- und Verkaufsentscheidungen darauf, dass die in Börsenzulassungsprospekten, Jahres- und Quartalsabschlüssen sowie Ad-hoc-Mitteilungen veröffentlichten Informationen die wirtschaftliche Lage des Unternehmens korrekt abbilden. Fehler in diesen Dokumenten bergen für Unternehmen, deren Management und Wirtschaftsprüfer erhebliche Haftungsrisiken.

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22. November 2004: IFRS-Regeln stehen vor ungewisser Zukunft
Handelsblatt

Dem internationalen Komitee IASB, das die Rechnungslegungsvorschriften IAS/IFRS formuliert und fortentwickelt, droht nach 2005 das Geld auszugehen. Damit gerät das Ziel, die Vormachtstellung der amerikanischen Regeln US-GAAP zu brechen, in Gefahr.

IASB-Treuhänder Max-Dietrich Kley befürchtet, dass die Vorarbeiten wegen fehlender Mittel nur unzureichend fortgesetzt werden könnten. „Europa hätte sich wieder einmal als nicht stark genug erwiesen, mit den USA in einen echten Wettbewerb zu treten“, sagt der ehemalige BASF-Finanzchef in einem Interview für Handelsblatt.com.

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22. November 2004: Entwicklung der internationalen Rechnungslegung ist gefährdet
Handelsblatt

Den neuen Rechnungslegungsvorschriften IFRS, die als europäisches Gegengewicht zu den US-Regeln US-GAAP etabliert werden sollen, droht ein Rückschlag: Das für die Formulierung der Standards verantwortliche Komitee IASB ist nur noch bis Ende kommenden Jahres finanziert.

„Sollte bis Ende 2005 keine überzeugende europäische Regelung zu Stande kommen, ist zu befürchten, dass die guten Vorarbeiten nur unzureichend fortgeführt werden können“, sagt Max-Dietrich Kley, der ehemalige Finanzchef des Chemiekonzerns BASF und zur Zeit Treuhänder des IASB, dem Handelsblatt. Europa hätte sich dann wieder einmal als nicht stark genug erwiesen, „mit den USA in einen echten Wettbewerb zu treten“.

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22. November 2004: "Vorreiterrolle des IASB ist in Gefahr"
Handelsblatt

Max Dietrich Kley im Interview

Das Handelsblatt sprach mit Max Dietrich Kley, BASF-Aufsichtsratsmitglied und Präsident des Deutschen Aktieninstituts, über die Umstellung auf die neuen Internationalen Rechnungslegungs-Normen.

Vor allem international ausgerichtete Unternehmen haben die Umstellung auf die neuen Internationalen Rechnungslegungs-Normen IFRS (International Financial Reporting Standards) sehr bereitwillig und vielfach schon vor der gesetzlichen Regelung angepackt. Was versprechen sie sich von den IFRS?

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18. November 2004: Outsourcing: Zusatzgeschäft durch IFRS
FAZ

Die neuen Bilanzierungsregeln erhöhen den Beratungsbedarf - gerade bei kleinen Firmen. Diese aber zögern noch, ihre Buchführungen umzustellen.

Wenn Christoph Greving, Partner bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte in Frankfurt, seine Kunden von den Vorteilen der neuen Bilanzierungsregeln International Financial Reportings Standards (IFRS) überzeugen möchte, verkürzt er das Thema gerne auf zwei Worte: mehr Geld. Denn Unternehmen, die nach IFRS bilanzieren, weisen oft mehr Eigenkapital aus. Das verhilft ihnen womöglich zu einer besseren Bewertung bei den Banken und damit zu niedrigeren Zinsen bei der Kreditvergabe. Doch die Umstellung kostet auch.

Für die Wirtschaftsprüfer ist IFRS ein lukratives Geschäft: Eine mittelständische Unternehmen mit einem Umsatz von unter einer Mrd. Euro kostet die Umstellung nach einer Deloitte-Studie durchschnittlich 120.000 Euro. Davon geht ein Drittel an den externen Dienstleister, der die Firma unterstützt, in der Regel der Wirtschaftsprüfer. Bei umsatzstärkeren Konzernen steigen die Gesamtkosten auf 600.000 Euro.

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10. November 2004: Mittelstand verschläft neue Bilanzregeln
Handelsblatt

Die kleinen Firmen in Deutschland drohen die Umstellung auf die Bilanzvorschriften IFRS zu verschlafen. „Viele der kleineren Unternehmen wollten aus Unsicherheit abwarten. Nun hinken sie hinterher und könnten den Anschluss verpassen“, mahnte Manfred Hannich, Partner bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, gestern in Frankfurt.

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09. November 2004: Viele kleinere Unternehmen hinken bei IFRS-Umstellung hinterher
innovations-report

Deutschlands große Unternehmen liegen gut im Rennen

Unternehmen mit einem Börsenwert von unter 200 Mio. Euro. hinken bei der zum 1. Januar 2005 geforderten Umstellung auf International Financial Reporting Standards (IFRS) deutlich hinterher. Von ihnen befinden sich 29 Prozent noch in der Anfangsphase der Umstellung (17 Prozent) oder haben noch nicht einmal mit der Umstellung begonnen (zwölf Prozent). Mehr als die Hälfte der großen inländischen börsennotierten Unternehmen hat die IFRS- Umstellung abgeschlossen (48 Prozent) oder befindet sich in der Schlussphase (sieben Prozent). Das hat eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG unter den 567 im September 2004 im CDAX gelisteten Unternehmen ergeben (Rücklaufquote 30 Prozent).

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5./6. November 2004: Kapitalmanagement gewinnt an Bedeutung - Neue Anforderungen der Aufsicht und neue Rechnungslegungsstandards verschlechtern das Umfeld
Handelsblatt

Die Anforderungen an das Kapitalanlagemanagement sind so hoch wie nie. Das niedrige Zinsniveau macht es immer schwerer, die garantierte Mindestverzinsung und eine möglichst hohe Überschussbeteiligung der Versicherten darzustellen. Neben dem Kapitalmarkt sorgen auch strengere aufsichtsrechtliche Anforderungen und der Übergang auf internationale Rechnungslegungsstandards dafür, dass das Kapitalanlagemanagement von Versicherern nicht einfacher wird.

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04. November 2004: Nicht ewig warten - Bilanzen: Worauf sich Aktionäre 2005 einstellen sollten
WirtschaftsWoche

Im kommenden Jahr weisen die Unternehmen viel höhere Gewinne aus, neue Rechnungsregeln machen’s möglich. Gleichzeitig schlummern in den Bilanzen versteckte Gefahren. Wenn Aktionäre den Durchblick behalten wollen, werden sie sich auf Jahre mit drei oder vier unterschiedlichen Zahlenwerken herumschlagen müssen. Die Gefahr: Bei der Gestaltung der verschiedenen Zahlenwerke haben die Unternehmen freie Hand. „Niemand schaut den Beteiligten auf die Finger“, sagt Peter Leibfried, Professor am Lehrstuhl für internationale Rechnungslegung an der Fachhochschule Calw. Die Bilanzen sind künftig nicht nur verwirrend, sie sind auch noch schwierig zu lesen. Ballwieser: „Die IFRS-Gliederungsvorschriften sind armselig im Vergleich zum HGB. Aktionäre müssen deshalb ganz banal mehr suchen.“

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Ferner wurde in der WirtschaftsWoche vom 4. November 2004 eine Übersicht veröffentlicht, die dokumentiert, bei welchen Dax-Unternehmen die neue Firmenwertabschreibungsregel Gewinne stark verändern wird.

Zur Übersicht (pdf.) ...

Statt der regelmäßigen Goodwill-Abschreibungen drohen nun Jahr für Jahr unregelmäßige und sprunghafte Abwertungen des Goodwill. Solche plötzlichen Abwertungen können insbesondere dann fatale Folgen haben, wenn die Goodwill-Position in der Bilanz höher ist als das Eigenkapital. Denn im Falle einer Komplettabwertung droht dem Unternehmen die Insolvenz. Bei welchen der im Dax notierten Unternehmen die Risiken am größten sind, hat Prof. Dr. Laurenz Lachnit von der Universität Oldenburg exklusiv für die WirtschaftsWoche analysiert.

Zur Studie der Universität Oldenburg (pdf.) ...


03. November 2004: Bundestag verabschiedet Bilanzrechtsreformgesetz und Bilanzkontrollgesetz
Handelsblatt

Der Bundestag hat am 29. 10. 2004 mit den Stimmen aller Fraktionen das Bilanzrechtsreformgesetz (BilReG) und das Bilanzkontrollgesetz (BilKoG) verabschiedet. Die Gesetze sollen die Unabhängigkeit der Abschlussprüfer stärken, führen die IFRS ein und schaffen ein neues Bilanzkontrollverfahren. Sie müssen allerdings noch Ende November vom Bundesrat gebilligt werden. Die Zustimmung der Länderkammer gilt nach Angaben der Bundesregierung aber als sicher.

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25. Oktober 2004: Rechnungslegung nach IFRS auch für Mittelstand
FAZ

Die Umsetzung der im Jahr 1995 und 2000 festgelegten Strategie der EU-Kommission zur verpflichtenden Anwendung der IFRS für alle kapitalmarktorientierten Unternehmen ab dem Jahr 2005 erfolgte durch die IAS-Verordnung vom 19. Juli 2002. Das Endorsement, das heißt, die sogenannte Massentaufe zur Übernahme der IFRS in europäisches Recht, fand am 29. September 2003 statt.

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25. Oktober 2004: SEC stellt Anerkennung von IFRS-Abschlüssen in Aussicht
Handelsblatt

Vom 27. bis 29. 9. 2004 diskutierte das IASB zudem mit Vertretern der nationalen Standard-Setter. Bei diesem Anlass stellte der Chief Accountant der SEC, Donald T. Nicolaisen, eine Anerkennung von IFRS-Abschlüssen ohne Überleitungsrechnung für den Fall in Aussicht, dass der globale Standardisierungs- und Konvergenzprozess weiterhin so erfreuliche Fortschritte mache wie bisher.

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22. Oktober 2004: Revolution mit vielen Haken: die neuen Bilanzierungsregeln IFRS
www.sueddeutsche.de

FRANKFURT (dpa-AFX) - Fast unbemerkt vollzieht sich in vielen Unternehmen derzeit eine Revolution. Mit Hochdruck stellen die Firmen ihre Rechnungslegung auf die neuen internationalen Standards IFRS um. Bis zum Stichtag 1. Januar 2005 müssen Buchhalter und Rechnungsprüfer die Bilanz völlig umkrempeln. Gleichzeitig wird die Kritik an den neuen Regeln immer lauter. Experten warnen vor einem "Supergau" für den deutschen Mittelstand und einem "Betriebsprüfungschaos".

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19. Oktober 2004: Auf dem Weg zur globalen Norm
www.handelszeitung.ch (Schweiz)

Die Rechnungslegung wird auf internationaler Ebene immer einheitlicher: Die Regelungen nach IFRS sind für einige Firmen bereits Pflicht und für andere zunehmend Standard.

Der Countdown läuft ­ auch für die Unternehmen, die noch nicht gezwungen sind, auf die internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS umzustellen. Denn die «International Financial Reporting Standards» entwickeln sich immer mehr zur globalen Norm. Wo die Grenze zwischen Spreu und Weizen bei den Unternehmen verläuft, wird sichtbarer: Durch weltweite Standards lassen sich Abschlüsse von verschiedenen Firmen deutlich besser vergleichen. Was ändert sich konkret durch IFRS, was gilt es zu beachten und welches sind die zentralen Schritte bei der Einführung? Der vorliegende Artikel gibt einen umfassenden Überblick.

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06. Oktober 2004: EU einigt sich auf Kompromiss hinsichtlich IAS 39
Handelsblatt

Die EU-Staaten. haben sich auf die Einführung des umstrittenen Bilanzierungsstandards für Finanzinstrumente (IAS 39) verständigt. Dieser wird nun in einer abgespeckten Version zum 1. 1. 2005 in Kraft gesetzt, so eine Meldung der Börsen-Zeitung vom 2. 10. 2004. IAS 39 regelt den Ansatz und die Bewertung von finanziellen Vermögensgegenständen und Schulden. Zusätzlich enthält der Standard spezielle Vorschriften zur bilanziellen Abbildung von Sicherungszusammenhängen (Hedge Accounting).

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02. Oktober 2004: Widerstand gegen EU-Kompromiss zur Derivate-Bilanzierung
Die Welt

Große europäische Konzerne befürchten laut Umfrage wachsende Kluft zwischen amerikanischen und EU-Regeln

Allianz, Astra-Zeneca, Daimler-Chrysler und 17 andere europäische Großkonzerne sind gegen einen Plan der Europäischen Kommission, die Standards für die Bilanzierung von Derivaten zu verwässern. Das ergab eine Umfrage von Bloomberg News unter den 30 größten Unternehmen. Sie befürchten, dass es dann schwieriger würde, die Kluft zwischen den US-Bilanzierungsregeln und den Rechnungslegungsvorschriften in den 25 EU-Staaten zu überbrücken, wenn über 7000 börsennotierte Gesellschaften in der EU am 1. Januar zu den Internationalen Bilanzierungsrichtlinien (IAS) übergehen müssen.

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30. September 2004: Tagung des EU-Rechnungslegungsausschuss der Regierungsvertreter
www.financial.de

Kommentar von Sabine Wadewitz zur morgigen Tagung des EU-Rechnungslegungsausschuss der Regierungsvertreter: Votum der Unvernunft.

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28. September: Geschätzte Marke
FTD

Im Abschluss für 2004 müssen Unternehmen, die eine Marke erwerben, deren Wert zum ersten Mal in der Bilanz ausweisen.

Nur wo Nutella draufsteht, ist auch Nutella drin - seit über zwanzig Jahren wirbt der Ferrero-Konzern mit diesem Slogan für seine Schoko-Nuss-Paste. Die Masche verfängt: Statt zu einer der Kopien greifen die Kunden lieber zum Original - und tiefer ins Portemonnaie. Für Ferrero ist die starke Marke Nutella ein wichtiger Vermögenswert. Wie Nivea für Beiersdorf oder Persil für Henkel. In den Bilanzen und Geschäftsberichten der Konzerne indes findet sich der Markenwert bisher nur selten wieder.

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24. September 2004: Das HGB ist ein Auslaufmodell
Handelsblatt

Wenn Liesel Knorr, Generalsekretärin des Deutschen Standardisierungsrats für Rechnungslegung, sich vorstellt, wie die Rechnungslegung in Deutschland im Jahr 2010 aussehen könnte, dann kommt sie zu dem überraschenden Schluss, dass es dann Jahresabschlüsse nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) vielleicht gar nicht mehr gibt: „Am HGB-Abschluss wird hauptsächlich zur Berechnung der Steuern und der Ausschüttung festgehalten.

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19. September 2004: Leasinggüter zählen ab 2005 in der Bilanz
FTD

Wer least, macht keine Schulden. Mit dieser Formel preisen Leasingfirmen gern an, was sie "Bilanzneutralität" nennen.

Geleaste Autos, Computer und Maschinen bleiben Eigentum der Leasinggesellschaft und gehören damit - anders als gekaufte Ausstattung - nicht zum Firmenvermögen. So regelt es das deutsche Handelsrecht. Ab 2005 jedoch gelten für börsennotierte Unternehmen die internationalen Rechnungslegungsstandards IAS (International Accounting Standard) und IFRS (International Financial Reporting Standard). Sie sind strenger und könnten für höhere Verschuldungsquoten sorgen, meinen Experten.

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15. September 2004: Einigung des ARC zu IAS 39: IAS light?
Handelsblatt

Das Accounting Regular Committee (ARC) der Europäischen Kommission hat am 7. 9. 2004 einen Verordnungsentwurf zur Übernahme von IAS 39 sowie den mit Anmerkungen versehenen Standard veröffentlicht

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10. September 2004: Neue Regeln treffen Einzelinvestor
Handelsblatt

Die neuen Internationalen Bilanzierungsregeln IAS (International Accounting Standards) und IFRS (International Financial Reporting Standards) verändern auch die Behandlung von Immobilienspezialfonds. Nach Regel 12 (SIC 12) des Standard Interpretation Committee sei ein Immobilienspezialfonds voll in der Bilanz seines Investors zu konsolidieren, wenn dieser mehr als 50 Prozent der Anteile daran halte, sagt Ulrich Nack, Geschäftsführer der Aareal Immobilien Kapitalanlagegesellschaft.

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07. September 2004: Die neue Firmenwert-Bilanzierung bringt oft mehr Gewinn
FAZ

Planmäßige Abschreibung entfällt / IFRS-Erstbilanzierer haben große bilanzpolitische Spielräume

Der Internetzugangsdienst T-Online wurde allein durch Anwendung internationaler Bilanzierungsregeln im ersten Quartal des laufenden Jahres in die Gewinnzone gehoben. Das Konzernergebnis, im Vorjahreszeitraum mit 30 Millionen Euro noch deutlich im Minus, erreichte plötzlich knapp 80 Millionen Euro. Die Kehrtwende erklärt sich in erster Linie durch die erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS). Im Vorjahresquartal hatte T-Online nämlich noch 85,8 Millionen Euro auf ausländische Tochtergesellschaften abschreiben müssen.

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06. September 2004: Sir David Tweedie
Moralapostel der Wirtschaft

FAZ

Der Mann polarisiert. Wer David Tweedie an seinem Dienstsitz in Londons Cannon Street aufsucht, weiß spätestens nach einem Blick ins Büro, mit wem er es zu tun hat. Über der Sitzecke, gegenüber dem Schreibtisch, prangt ein Zeitungsausschnitt. Darin wird Tweedie fast steckbriefartig als der "meistgehaßte Wirtschaftsprüfer in Großbritannien" ausgewiesen.

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27. August 2004: Bilanzumstellung könnte Dax durcheinander wirbeln
Die Welt

Dank neuer Regelungen kann der Gewinn bei Konzernen um bis zu 1700 Prozent steigen - Effekte nicht überall positiv

Berlin - Mit dem Ende der Sommerpause kommt traditionell die Zeit, in der Börsianer das laufende Jahr gedanklich abhaken und bereits ihren Blick auf die kommenden zwölf Monate schweifen lassen. Dieses Mal müssen die Marktteilnehmer besonders genau die erwarteten Geschäftszahlen des kommenden Jahres unter die Lupe nehmen. Denn wenn nicht noch ein Wunder passiert, beginnt ab dem 1. Januar 2005 eine neue Zeitrechnung bei der Bilanzierung. Die neuen Regelungen könnten die Geschäftszahlen sämtlicher Unternehmen durcheinander wirbeln und damit die Strategie vieler Anleger über den Haufen werden.

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26. August 2004 Jahresabschlüsse nach HGB oder IAS/IFRS?
BAULINKS.de

IAS/IFRS? Das sei doch nur was für die Großen, nichts für den normalen, bodenständigen Mittelstand - viele Bauunternehmen meinen, das ginge sie nichts an. Ist das wirklich so?

Natürlich kennt man das Kürzel IAS (International Accounting Standards); man weiß auch, dass inzwischen genauer von International Financial Reporting Standards (IFRS) zu sprechen ist. Richtig ist auch, dass vom nächsten Jahr an nur EU-Unternehmen die am Kapitalmarkt notiert sind, einen Jahresabschluss nach IAS/IFRS vorlegen müssen. Doch der Gesetzgeber will jetzt schon auch anderen Unternehmen erlauben, nach diesen Regeln ihren veröffentlichbaren Abschluss zu erstellen. Denn führende Bilanzexperten gehen davon aus, dass der HGB-Abschluss ein auslaufendes Modell ist und bis ca. 2012 völlig von IAS/IFRS abgelöst wird.

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19. August 2004: Bürokratie-Chaos findet kein Ende
Handelsblatt

IAS und digitale Steuerprüfung belasten Mittelstand

Von einem Abbau der bürokratischen Auflagen können die Unternehmen in Deutschland wahrlich nicht berichten. Einen „Supergau für den deutschen Mittelstand“ befürchtet sogar der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU), wenn künftig auch kleine und mittlere Unternehmen dazu gezwungen sein sollten, für ihre Jahresabschlüsse die Regeln der internationalen Rechnungslegung anzuwenden.

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13. August 2004: IFRS – nur begrenzt mittelstandstauglich
Handelsblatt

Umstellung auf internationale Rechnungslegung hat Haken – Prüfer raten: Auf abgespeckte Version warten

Die Vorteile liegen eigentlich auf der Hand: Wenn Unternehmen ihre Rechnungslegung auf die neuen internationalen Standards IAS/IFRS umstellen, gewinnen sie bares Geld.

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03. August 2004: Beraterverband warnt:
"Neue Bilanzierung wird viele Unternehmen überfordern"

Handelsblatt

Die neue Verpflichtung für börsennotierte Unternehmen zur Bilanzierung nach den internationalen Standards IAS/IFRS wird nach Einschätzung der Beraterbranche vor allem Mittelständler überfordern.

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01. August 2004: IFRS fassen Fuß im Mittelstand
Basel II hat nur geringen Einfluß auf die Wahl der Bilanzierungsregeln

FAZ

Zumindest im Mittelstand Nordrhein-Westfalens erfreuen sich die internationalen Bilanzregeln schon recht großer Beliebtheit. Wie eine Studie der Fachhochschule Münster in Zusammenarbeit mit dem Prüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG zeigt, haben sich mehr als 40 Prozent der befragten Mittelständler bereits für eine Bilanzierung nach IFRS (International Financial Reporting Standards) entschieden. Weitere 24 Prozent denken über eine IFRS-Bilanzierung nach. Dabei ist dieser Kreis keineswegs auf Unternehmen, die den Kapitalmarkt in Anspruch nehmen, beschränkt - auch zwei Drittel der nichtkapitalmarktorientierten Unternehmen wenden die internationalen Regeln bereits an oder denken zumindest über eine Umstellung nach.

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01. August 2004: IASB plant Erleichterungen für den Mittelstand
FAZ

Das International Accounting Standards Board (IASB) plant eigene Bilanzstandards für den Mittelstand. Bereits seit 2001 beschäftigt sich das Board mit diesem Thema, seit Juli 2003 in einem eigenen Projekt.

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21. Juli 2004: Internationale Rechnungslegung wäre Gift für den Mittelstand
Handelsblatt

Der bekannte Bilanzenspezialist Karlheinz Küting will die Rechnungslegungswelt aufrütteln. Deutschlands Rechnungsleger sind gerade dabei, relativ geräuschlos die Bilanzierung der börsennotierten Konzerne von nationale auf internationale Regeln umzustellen: „Wir sind alle geblendet worden, als gesagt wurde, wenn die internationale Bilanzierung kommt, wird alles besser“, warnt Küting.

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15. Juli 2004: Vermögenswert Marke
Handelsblatt

Neue Bilanzregeln rücken Marken in den Fokus: In Zukunft müssen Unternehmen bei einer Übernahme die gekauften Marken mit ihrem Wert in die Bilanz einstellen. Damit wird die Diskussion um Markenbewertung nicht mehr nur von den Marketingabteilungen geführt.

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11. Juli 2004: Die neue Bilanzierung von Übernahmen
FAZ

Mit dem am 31. März 2004 veröffentlichten Rechnungslegungsstandard IFRS 3 "Unternehmenserwerbe" (der IAS 22 ersetzt) hat das International Accounting Standards Board in London (IASB) den ersten Meilenstein im Rahmen seines umfassenden Business Combinations Project abgeschlossen. Zugleich wurden IAS 36 "Wertminderung von Vermögenswerten" und IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte" überarbeitet. Mit Verabschiedung dieser Standards hat das IASB - dem Vorbild des US-amerikanischen Standardsetters FASB folgend - einen Paradigmenwechsel in der Rechnungslegung vollzogen: Geschäfts- oder Firmenwerte sind nunmehr nicht mehr planmäßig, sondern nur noch außerplanmäßig abzuschreiben (impairment only approach). Konzeptionell sieht das IASB in einem Geschäfts- oder Firmenwert einen immateriellen Vermögenswert mit unbestimmbarer Nutzungsdauer, der einer planmäßigen Abschreibung nicht zugänglich ist.

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09. Juli.2004: Neue Bilanzierungsregeln überfordern IT
Computerwoche

Ab dem Jahr 2005 müssen börsennotierte Unternehmen in der EU ihre Bilanzen nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufstellen. Doch längst nicht alle IT-Systeme sind darauf vorbereitet. Vor allem kleine und mittlere Betriebe unterschätzen den Umstellungsaufwand.

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07. Juli 2004: Der Streit über die Neufassung der IAS-Bilanzierungsvorschriften
FAZ

Die EU-Kommission plant, praktisch alle börsennotierten Unternehmen von 2005 an den neugefaßten internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen IAS/IFRS (International Accounting Standards, in Zukunft International Financial Reporting Standards) zu unterwerfen. Sie hat den größten Teil der Regeln, die der International Accounting Standards Board (IASB) entwickelt hat, bereits unterstützt. Was die Bilanzierung von Banken, dabei insbesondere von deren Absicherungsgeschäften, anbelangt, herrscht allerdings noch ein vielschichtiger Streit, dessen Ausgang als völlig offen gilt.

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07. Juli 2004: IAS 39 - Warum der Schwanz mit dem Hund wedelt
FAZ
Asymmetrische bilanzielle Erfassung von Finanzinstrumenten / Banken kritisieren Regeln für das "Macro Hedging" als praxisfern

Im Zentrum der Diskussion um die neuen Rechnungslegungsstandards steht die Vorschrift IAS 39, die im Entwurf des IASB gut 500 Seiten Text umfaßt. Den Anlaß für den erbitterten Streit bietet dabei, daß es nach IAS 39 für unterschiedliche Finanzinstrumente unterschiedliche Bewertungsverfahren gibt. Bei der bilanziellen Abbildung von Absicherungsgeschäften führt dies zu "Asymmetrien", daß nämlich Grundgeschäft und zugehöriges Sicherungsgeschäft unterschiedlich behandelt werden. Als Folge kommt es in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung (GuV) sowie in der Bilanz im Periodenvergleich zu starken Schwankungen wichtiger Kennziffern. Kritiker befürchten, Außenstehende könnten die so verursachten Schwankungen mißdeuten zum Nachteil einzelner Banken und der Bankwirtschaft insgesamt. Manche Fachleute lehnen den derzeitigen Entwurf zudem aus prinzipiellen Gründen ab: Der Standard bilde nicht die ökonomische Realität und den hohen Stand des Risikomanagements ab, sondern zwinge die Banken, ihr Geschäft an der bilanziellen Optik auszurichten.

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07. Juli 2004: IAS-Standards für Banken
Der Ball liegt im Feld der Politik

FAZ
Bei den neuen IAS-Standards wirken viele Akteure mit

Der International Accounting Standards Board (IASB) ist ein politisch unabhängiges Gremium von Experten für Bilanzierungsfragen. Wichtigstes Projekt ist derzeit die Neufassung der internationalen Rechnungslegungsgrundsätze IAS/IFRS (International Accounting Standards, demnächst International Financial Reporting Standards genannt). Um den europäischen Binnenmarkt zu verwirklichen, hat die EU-Kommission im Juli 2002 im Prinzip beschlossen, die neugefaßten IFRS-Regeln von 2005 an für die Konzernabschlüsse aller kapitalmarktorientierten Unternehmen mit Sitz in der EU verbindlich zu machen. "Kapitalmarktorientiert" sind sowohl Unternehmen, deren Aktien an einer Börse gehandelt werden, als auch solche, die Anleihen begeben. Konzerne, die nach US-GAAP bilanzieren und an einer amerikanischen Börse notiert sind, müssen die IFRS-Regeln erst von 2007 an übernehmen.

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04. Juli 2004: Wahlfreiheit bei IFRS-Standards für den Mittelstand gefordert
FAZ
Saarbrücker Thesen zur Fortentwicklung des deutschen Bilanzrechts / Mittelstand nicht unnötig belasten

Die deutsche Rechnungslegung hat in den vergangenen Jahren einen grundlegenden Wandel erfahren, und dieser wird weitergehen. Das kommende Jahr stellt einen ersten Höhepunkt der Umstellung tradierter und eherner Rechnungslegungsnormen weg vom institutionellen Gläubigerschutz hin zu mehr ökonomischer Information dar. Die EU hat entschieden, und der Gesetzgeber hat reagiert: Von 2005 an sind nunmehr alle kapitalmarktorientierten Konzernmutterunternehmen zur Aufstellung ihres Konzernabschlusses nach den Normen der IFRS verpflichtet.

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15. Juni 2004: Volksbanken zahlen Anteile nicht mehr garantiert zurück
FAZ

Die Genossenschaftsbanken werden einen Kompromiß akzeptieren, damit ihr von den Mitgliedern gezeichnetes Geschäftsguthaben auch nach den internationalen Rechnungslegungsstandards IAS als Eigenkapital anerkannt wird. In den Satzungen der 1392 Volks- und Raiffeisenbanken werde künftig enthalten sein, daß eine Bank ihrem Mitglied die Rückzahlung des Genossenschaftsanteils verweigern könne. Das stellte Verbandspräsident Christopher Pleister am Montag abend vor dem Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten in Aussicht. In den nächsten Wochen werde das IFRIC, ein Interpretationskomitee des IAS-Board in London, eine entsprechende Auslegung der IAS-32-Regel bekanntgeben.

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07. Juni 2004: Optionen könnten Nebenwerte belasten
Handelsblatt

Die Verpflichtung, Aktienoptionen ab 2005 im Geschäftsbericht als Personalaufwand auszuweisen, wird bei einigen deutschen Kapitalgesellschaften zu deutlichen Ergebniseinbußen führen. Zu diesem Resultat kommt eine aktuelle Studie des Bankhauses Sal. Oppenheim.

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28. Mai 2004: Die Umstellung auf IFRS führt oft zu erheblichen Unterschieden im Ergebnis
Handelsblatt
Viele kleine Firmen bilanzieren noch nach HGB

Für den Finanzvorstand der Software AG, Arnd Zinnhardt, dürfte es ein ausgesprochen guter Tag gewesen sein. Bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das erste Quartal 2004 konnte er mit einer Steigerung des operativen Ergebnisses (Ebit) von knapp 90 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal aufwarten. Geholfen hat dabei allerdings nicht allein ein gut laufendes Kerngeschäft, sondern auch die Umstellung der Rechnungslegung von HGB auf die neuen internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS (International Financial Reporting Standards).

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21. Mai 2004: Neue Bilanzregeln zeigen stille Reserven
Handelsblatt

Bis vor ein paar Jahren war alles ganz einfach. Immobilien galten als „Betongold“ und genau so wurden sie in der Unternehmensbilanz behandelt: als sichere Sachwerte. Heute ist das anders – zumindest für börsennotierte Unternehmen, die spätestens ab dem kommendem Jahr nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften bilanzieren müssen.

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05. April 2004: Die neue Bilanzierung von Übernahmen
FAZ

Eine umfassende Überarbeitung der Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen hat der International Accounting Standards Board (IASB) Ende März beschlossen. Der Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten Auswirkungen.

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01. April 2004: Schlußspurt der internationalen Bilanzregeln IFRS
FAZ

Drei neue und drei überarbeitete Bilanzstandards verabschiedet / Teils deutliche Annäherung an amerikanische Bilanzierungsgepflogenheiten

Frankfurter Allgemeine Zeitung,  Nr. 78 / Seite 13

31. März 2004 Die Verabschiedung der internationalen Standards für die Rechnungslegung geht in den Endspurt. Gleich drei neue sowie drei überarbeitete Bilanzierungsregeln (International Financial Reporting Standards, IFRS) hat das zuständige International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedet. Damit liegen nun die IFRS, die vom Jahr 2005 an für die Konzernabschlüsse kapitalmarktorientierter Unternehmen in der Europäischen Union zwingend vorgeschrieben sind, komplett vor.

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07. März 2004: Rechnungslegung im Umbruch
FAZ/ Von Wolfgang Ballwieser

Die Rechnungslegung befindet sich weiterhin im Umbruch. Vom Geschäftsjahr 2005 an müssen kapitalmarktorientierte Konzerne ihre Konzernabschlüsse nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), den früheren International Accounting Standards (IAS), aufstellen. Kapitalmarktorientiert sind nicht nur Unternehmen, deren Aktien gehandelt werden, sondern unter anderem auch Unternehmen, die Schuldverschreibungen begeben haben. Wer an der New York Stock Exchange notiert ist und der amerikanischen Regulierung unterliegt oder wer nur Schuldverschreibungen emittiert hat, erhält eine Fristverlängerung für die Aufstellung des Konzernabschlusses nach IFRS bis 2007.

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01.03.2004: Firmen droht beim Wechsel der Bilanzierung ein Software-Chaos
Handelsblatt

Experten schlagen Alarm: Viele Unternehmen haben ihre IT-Systeme noch nicht auf die ab 2005 bindende neue Bilanzierung nach IAS/IFRS-Regeln umgestellt. „Es ist allerhöchste Zeit, die Software an die neuen Bilanzvorschriften anzupassen“, warnt Manfred Hannich, bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG für IAS/IFRS zuständig.

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20. Februar 2004:  Aktienoptionen müssen als Aufwand verbucht werden
FAZ
Neuer internationaler Bilanzstandard beschlossen / Ausweis von Optionsprogrammen soll auch in Amerika geändert werden

Unternehmen, die nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) bilanzieren, müssen ihre Aktienoptionen künftig als Aufwand verbuchen. Dies hat das mit der Formulierung der Bilanznormen befaßte International Accounting Standards Board (IASB) in London beschlossen. Betroffen sind von der Regelung prinzipiell die Konzernabschlüsse aller kapitalmarktorientierten Unternehmen vom Jahr 2005 an - es sei denn, sie bilanzieren nach US-Gaap; dann läuft die Frist bis 2007. Damit wird nach langem Ringen mehr Transparenz über die Kosten der in die Kritik geratenen Optionsprogramme geschaffen.

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05. Januar 2004: Auf der Zielgeraden bleibt viel zu tun
Viele Unternehmen zögern mit der Umstellung auf IFRS

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.01.2004

nr. FRANKFURT, 4. Januar. Auch ein Jahr bevor kapitalmarktorientierte Unternehmen nach internationalen Bilanzregeln (International Financial Reporting Standards, IFRS) bilanzieren müssen, haben viele dieser Gesellschaften noch kein realistisches Bild von den Chancen und Risiken, die mit der Umstellung auf IFRS einhergehen. Die Umstellung auf internationale Bilanzstandards wird immer noch von vielen Verantwortlichen (70 Prozent) als unproblematisch und weitgehend frei von Risiken eingeschätzt. Gefahren werden fast ausschließlich im Prozeß der Umstellung selbst gesehen, für Folgerisiken - etwa Gefahren aus der zunehmenden Transparenz, Bewertungsrisiken, Finanzierungsrisiken - zeigen sich die Unternehmen noch nicht sonderlich sensibilisiert.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - Auf die Bilanzierer kommt noch mehr Arbeit zu

23. November 2003 Den deutschen Unternehmen droht ein Bilanzierungswirrwarr. Durch die Hinwendung zur internationalen Rechnungslegung und die De-facto-Auflösung des Maßgeblichkeitsprinzips zwischen Handels- und Steuerbilanz haben Unternehmen "keine doppelte Buchführung mehr, sondern - im Extremfall - eine sechsfache", wie Karlheinz Küting, Direktor des Instituts für Wirtschaftsprüfung an der Universität des Saarlandes, auf der 7. Fachtagung "Das Rechnungswesen im Konzern" in Frankfurt ausführte. Küting zählte die möglichen Varianten auf:

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Die Besten IFRS / IAS- Abschlüsse

04. September 2003 Zum neunten mal wurden die Jahresabschlüsse der wichtigsten deutschen und europäischen Konzerne von Experten im Auftrag des Manager-Magazins unter die Lupe genommen.

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