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Presse

 

  Pressearchiv 2008

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12. Dezember 2008: EU erkennt ab 2009 Bilanzierungsstandards aus Drittstaaten an
FAZ

Ab Januar erkennt die EU die Bilanzierungsstandards ihrer wichtigsten Handelspartner als gleichwertig mit den Internationalen Finanzberichtsstandards (IFRS) an, die von börsennotierten EU-Unternehmen seit 2005 angewendet werden müssen.

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9. Dezember 2008: Finanzsprache nicht schuld an der Krise
der Standard

Wer ist schuld an der Finanzkrise? Bei einer Podiumsdiskussion schoben Finanzmanager die Verantwortung den Rechnungslegungsprinzipien des IFRS, die zu einer tagesaktuellenBewertung von Assets zwingt und keine Bildung von stillen Reserven zulässt, sowie den Basel-II-Eigenkapitalvorschriften für Banken zu.

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1. Dezember 2008: Pensionsrückstellungen - Raus mit der Bilanzbombe
Handelsblatt

Pensionsrückstellungen haben sich in den vergangenen Jahren als wahrer Sprengstoff in der Bilanz erwiesen. Internationale Bilanzierungsstandards werten die Rentenzusagen für Mitarbeiter knallhart als Schulden, mit entsprechend üblen Folgen für Eigenkapitalquote und somit die Kreditwürdigkeit.

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19. November 2008: Professoren machen Front gegen Fair Value
Handelsblatt

Eine Gruppe führender Wirtschaftswissenschaftler will verhindern, dass die heftig umstrittene Fair-Value-Bewertung in das deutsche Bilanzrecht Einzug hält. Diese Regel aus den internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS wird mitverantwortlich dafür gemacht, dass weltweit mehrere Banken pleitegingen.

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14. November 2008: Globale Bilanzstandards - Das intransparente Gerangel um Transparenz
FAZ

Der Streit über Fair Value Accounting in der amerikanischen Rechnungslegung, die nach Auffassung einiger Kritiker dafür verantwortlich ist, dass die globale Finanzkrise solche Ausmaße angenommen hat, droht den seit langem weltweit herbeigesehnten Vorstoß in Richtung einheitlicher internationaler Finanzberichterstattungs-Standards (IFRS) zu bremsen.

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14. November 2008: Immobilien-AGs zahlen hohen Preis für Zinsgeschäfte
Handelsblatt

Im vergangenen Jahr haben sich viele Immobilienaktiengesellschaften auf dem Papier reich gerechnet. Der internationale Bilanzierungsstandard IFRS machte es möglich. Jetzt wird der Trick zum Bommerang: Absicherungen für variabel verzinste Kredite schlagen sofort auf die Bilanz durch.

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6. November 2008: Neue Bilanzregeln: Von Bomhard warnt vor Wettbewerbsverzerrung
Financial Times Deutschland

Der Chef der Münchener Rück befürchtet Nachteile durch die kürzlich eingeführten Bilanzerleichterungen in den USA. Er plädiert für eine Gruppenaufsicht bei Eigenkapitalregeln.

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30. Oktober 2008: Bilanzierung: Neue Bilanzregeln gegen die Krise
Die Presse

Aufwertungsgewinne erzielten alle gerne. Abwertungsverluste will jetzt keiner. Jahrelang fuhren viele Banken, Versicherungen und Industriekonzerne hohe Gewinne ein. Zum Teil, weil ihr Geschäft gut ging, zum Teil aber auch, weil die Wertpapiere in ihrem Besitz stiegen. Denn börsenotierte Unternehmen legen ihre Bilanzen nach den internationalen Bilanzierungsregeln (IFRS).

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29. Oktober 2008: Theorie trägt eine Mitschuld
Berner Zeitung

Die Rechnungslegung ist viel zu kompliziert geworden. Der amerikanische Rechnungslegungsstandard US-GAAP ist regelorientiert. Wenn man aber ein dichtes Regelwerk hat, dann gibt es eine Unzahl von Anwälten und Investmentbankern, die Wege suchen, wie man diese Regeln umgehen kann. Doch auch der europäische Standard IFRS, der als prinzipienorientiert galt, ist mittlerweile stark regelorientiert geworden.

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21. Oktober 2008: Bilanzpolizei prüft Krisenfolgen
Financial Times Deutschland

Die deutsche Bilanzpolizei hält es für möglich, dass der Abschwung als Folge der Finanzkrise die Firmen zu höheren Abschreibungen zwingt. Deshalb will sie die Werthaltigkeit von Vermögenswerten in den Firmenbilanzen 2008 genauer unter die Lupe nehmen.

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15. Oktober 2008: Banken sehen neue EU-Bilanzierungsregeln skeptisch
Reuters

Genossenschaftsbanken und Sparkassen sehen die von der Europäischen Union gelockerten Bilanzierungsvorschriften skeptisch. Sie begrüßten zwar die von der EU-Kommission aufgehobene Pflicht zur Marktpreisbewertung im Grundsatz, forderten aber weitergehende Änderungen, wie die Verbände der Sparkassen und Genossen am Mittwoch erklärten.

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15. Oktober 2008: EU entlastet Banken mit neuer Bilanzierungsregel
Reuters

Die EU hat zur Milderung der Finanzkrise eine wichtige internationale Bilanzierungsregel für Banken gelockert. Der zuständige EU-Ausschuss habe die Pflicht zur Marktpreisbewertung von bestimmten Wertpapieren aufgehoben, erklärte ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel am Mittwoch.

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15. Oktober 2008: Rechnungslegung: Gefährlicher Abwärtsstrudel
Die Presse

Internationale Bilanzierungsregeln lassen Verluste noch schlimmer aussehen. Die weltweite Finanzkrise hat sich zuletzt weiter zugespitzt – und immer mehr Stimmen werden laut, die internationalen Bilanzierungsregeln wie IFRS oder US-GAAP eine nicht unwesentliche Rolle bei der Entwicklung zusprechen.

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15. Oktober 2008: Verfrühte Hoffnung
Handelsblatt

Mit lockeren Bilanzregeln will das International Accounting Stanard Board (IASB) die Banken in der Finanzkrise entlasten. Für einige Finanzprodukte sollen künftig nicht mehr die Marktwerte in der Bilanz aufgeführt werden. Doch gerade die kritischen Papiere sind bisher nicht erfasst.

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14. Oktober 2008: Neue Bilanzregeln helfen Banken wenig
Handelsblatt

Die Hoffnung der Banken auf massive Entlastungen im Zuge gelockerter Bilanzierungsregeln ist offenbar verfrüht. Sir David Tweedie, Chairman des zuständigen Bilanzierungskomitees IASB, stellte im Gespräch mit dem Handelsblatt klar, dass Derivate weiterhin zu Marktwerten in den Büchern angesetzt werden müssen.

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14. Oktober 2008: Modifizierte Bilanzregeln entlasten
Handelsblatt

Die Bundesregierung begrüßt die Klarstellung des International Accouting Standards Boards. Die Bilanzwächter wollen die europäischen Regeln an die US-Regeln angleichen. Die Bilanzen der Banken dürften dadurch erheblich entlastet werden.

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13. Oktober 2008: Brüssel hilft Banken mit neuen Bilanzregeln
Handelsblatt

Die EU-Kommission will den Banken Europas in der aktuellen Krise durch eine Lockerung der Bilanzvorschriften unter die Arme greifen. Um weitere, existenzgefährdende Abschreibungen zumindest einzugrenzen, soll es in Europa fortan möglich sein, Finanzderivate zum Anschaffungswert statt zum Marktwert zu bilanzieren.

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13. Oktober 2008: IASB gegen EU - Machtkampf um Bilanzregeln
Financial Times Deutschland

Die Bilanzwächter des International Accounting Standards Board (IASB) wollen einem Eingriff der EU in die Rechnungslegung zuvorkommen. Schon am Montag will das IASB daher das sogenannte Fair Value Accounting modifizieren.

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12. Oktober 2008: Die fröhliche Wiederkehr der deutschen Vorsicht
Financial Times Deutschland

Ob FASB, IASB oder Standardisierungsrat: Weltweit kommen die Bilanzgremien der gebeutelten Finanzbranche entgegen und weichen vom kritisierten "Fair Value Accounting" ab. Der Beifall der Banken ist ihnen sicher.

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12. Oktober 2008: Neue Bilanzregeln sollen die Rettung bringen
Die Welt

Milliardenschwere Abschreibungen, tiefe Löcher in den Bilanzen: Viele Unternehmen stehen derzeit schlecht da, weil sie Wertpapiere zum schlechten Marktpreis verbuchen müssen – statt zum ursprünglichen Kaufpreis. Um neue Pleiten zu verhindern, sollen nun die Bilanzregeln verändert werden.

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11. Oktober 2008: Gute Namen sind wertvoll
Handelsblatt

Bereits jetzt ist Markenbewertung äußerst wichtig für Unternehmen, die nach IFRS bilanzieren. Hiernach ist bei Unternehmensübernahmen der Wert der erworbenen immateriellen Wirtschaftsgüter, insbesondere Marken, im Einzelnen anzugeben.

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10. Oktober 2008: Neue Bilanzierungsvorschriften: Ein Buch mit 2719 Seiten
Die Welt

Das Gros der Firmen steht den vor drei Jahren eingeführten IFRS-Regeln skeptisch gegenüber. Bei Familienfirmen liegt die Quote sogar bei 93 Prozent.

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9. Oktober 2008: Reformbedarf bei Bilanzierungsregeln
Wiener Zeitung

Für den Steuerexperten Karl Bruckner hat das Bilanzieren nach International Financial Reporting Standards (IFRS) einen "nicht unerheblichen Anteil an der Finanzkrise". Negative Auswirkungen durch das von den USA übernommene strenge Regelwerk sieht er nun auch auf Österreich zukommen.

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9. Oktober 2008: EU schnürt umfangreiches Krisenpaket
Die Presse

In der EU wird der IFRS-Bilanzierungsmethode, die die USA weltweit durchgesetzt haben, Mitschuld an der Misere gegeben. Diese Bilanzierungsregeln führen dazu, dass die Gewinne der Unternehmen im Aufschwung stark übertrieben dargestellt werden.

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30. September 2008: Unsere Wirtschaft hat sich zu Tode bilanziert
Wiener Zeitung

Die in Europa mit IFRS längst übernommenen angloamerikanischen Bilanzierungsregeln hingegen haben eine trendverstärkende Wirkung, was mit ein Grund für die gegenwärtige Krise großer Unternehmen ist. Diese Bilanzierungsregeln, die einen "true and fair view" über die Lage eines Unternehmens zum Ziel haben, erlauben nämlich den Ausweis nicht realisierter Gewinne in der Bilanz.

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16. September 2008: Neue Regeln für Familienunternehmen
Handelsblatt

Bisher stellte die Umstellung der Rechnungslegung auf die International Financial Reporting Standards für Familienunternehmen keine echte Alternative dar. Mit der Überarbeitung der International-Accounting-Standard-Regel 32 ist jetzt aber auch für Nicht-Kapitalgesellschaften eine wesentliche Hürde gefallen, die bislang die Umstellung auf die internationalen Bilanzstandards deutlich erschwert hat.

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9. September 2008: IFRS für den Mittelstand: Verbände und Wirtschaftsprüfer stellen Informationsbroschüre vor
Deutsches Verbände Forum

Lohnt sich die Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für den deutschen Mittelstand? Und wenn ja, welche Vorteile ergeben sich für die Unternehmen daraus? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich die Broschüre „International Financial Reporting Standards auch für den Mittelstand?“, die der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Bankenverband und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young herausgegeben haben.

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29. August 2008: Bilanzen steuern auf Weltstandard zu
Handelsblatt

Experten sind sich in der Bewertung einig: Das Rennen um die Führungsrolle in der Rechnungslegung ist vorbei. Die internationalen Bilanzierungsregeln IFRS haben die Oberhand weil sie künftig auch von US-amerikanische Firmen in den USA angewendet werden. Bislang akzeptiert die Börsenaufsicht nur die US-Regeln GAAP.

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29. August 2008: USA führen internationale Bilanzregeln ein
Financial Times Deutschland

Die US-Wertpapier- und Börsenaufsicht SEC will ausgewählten US-Unternehmen eine alleinige Bilanzierung nach den Internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) ab dem Jahr 2010 ermöglichen.

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28. August 2008: Zahlen, Daten, Fakten und Theorien
Handelsblatt

Die Entscheidung, sich bis zum Jahr 2014 von den Bilanzierungsvorschriften der US GAAP zu verabschieden, symbolisiert den Verlust der wirtschaftlichen und intellektuellen Vorherrschaft der Vereinigten Staaten. Dass sich die USA auf die schon bald global gültigen International Financial Reporting Standards zubewegen, ist gut für den globalen Kapitalismus.

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28. August 2008: Ende eines Sonderweges
Süddeutsche Zeitung

Die Finanzkrise ist Schuld - und auch der Erfolg von IFRS: Schrittweise trennen sich die USA von ihren Buchführungsregeln - und ordnen sich dem internationalen Standard unter.

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28. August 2008: USA - Neue Bilanzregeln für Unternehmen
Frankfurter Rundschau

Die US-Börsenaufsicht SEC hat Pläne vorgelegt, wonach in den nächsten Jahren US-Unternehmen auf die internationalen Bilanzierungsrichtlinien umschwenken könnten. Dadurch sollen die Compliance-Kosten sinken und die Wettbewerbsfähigkeit steigen.

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09. Juli 2008: Politik will Einfluss bei Bilanzgremium IASB
Handelsblatt

Das International Accounting Standards Board, zuständig für den Bilanzierungsstandard IFSR, soll zukünftig einer stärkeren politischen Kontrolle unterliegen. Die EU-Finanzminister fordern ein neues Kontrollorgan - wohl auch, um den europäischen Einfluss zu stärken.

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08. Juli 2008: Bilanzrecht: Langes Ende für ewige Anleihen
Die Presse

Hybrid-Anleihen werden wie Eigenkapital behandelt – aber nicht mehr lang. Die Änderung der IFRS dürfte so manchem Finanzvorstand Kopfzerbrechen machen.

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07. Juli 2008: EU zügelt Bilanzgremium IASB
Financial Times Deutschland

Die EU-Finanzminister treiben die politische Kontrolle des Bilanzierungsgremiums International Accounting Standards Board voran. Zugleich wollen sie dessen Macht weiter beschneiden. Das geht aus dem Entwurf der Schlussfolgerungen für den in Brüssel stattfindenden EU-Finanzministerrat hervor, der der FTD vorliegt.

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01. Juli 2008: Richtige und vergleichbare Zahlen
FAZ

Zahlen lügen nicht, sagt der Volksmund. Dahinter steckt die in der Schulzeit verinnerlichte Ansicht, ein mathematisches Ergebnis sei eindeutig und könne nur richtig oder falsch sein. Sobald man aber die Mathematik auf reale Lebensbereiche anwendet, wird es komplizierter. Dann kommt es nicht nur auf die richtige Zahl an, sondern auch auf die richtige Interpretation.

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23. Juni 2008: Die neue Offenheit
Die Presse

Ein wesentlicher Grund für die aktuelle Kreditkrise war der Umstand, dass manche Investmentbanken hochriskante Geschäfte in sogenannten „Special Purpose Vehicles“ versteckt hatten. Das erfüllte den Zweck, diese oft sehr spekulativen Vorgänge aus dem Konzernabschluss heraußen zu halten, was den nicht unwesentlichen Vorteil hatte, das vorhandene Eigenkapital nicht zur Unterlegung dieser Risiken, sondern für weitere Geschäfte einsetzen zu können.

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23. Mai 2008: Bilanzierung: Latentes Chaos
Handelsblatt

Eigentlich sollten die neuen Bilanzierungsregeln IFRS alles transparenter machen. Aufwendungen und Erträge werden danach zeitnah erfasst, wenn sie entstanden sind. Nicht erst, wenn sie sich in der Kasse bemerkbar machen. Doch dieses Prinzip führt in der Praxis zu wilden Gewinnsprüngen, die für Laien jeder Logik entbehren.

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05. Mai 2008: Warnung vor dem internationalem Bilanzrecht
Die Welt

Die geplante Einführung der „International Financial Reporting Standards" (IFRS) gerät immer stärker in die Kritik: Der Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung lobt jetzt das alte Handelsgesetzbuch. Dieses sei ein Grund dafür, warum die Finanzkrise in Deutschland bislang recht glimpflich verlaufen sei.

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29. April 2008: Banken in der Finanzkrise - Die Zündler und ihre Brandbeschleuniger
Süddeutsche Zeitung

Als Lehre aus der andauernden Finanzmarktkrise fordern viele Banker, die internationalen Bilanzierungsregeln anzupassen - dabei waren sie einst die vehementesten Verfechter der Vorschriften.

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24. April 2008: EU lehnt internationale Bilanzregeln für kleine Firmen ab
Handelsblatt

Das Europäische Parlament und die EU-Kommission haben sich gegen eine Ausweitung des internationalen Bilanzierungsstandards IFRS auf kleine und mittlere Unternehmen ausgesprochen.

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24. April 2008: EP lehnt internationale Bilanzstandards für Mittelstand ab
FAZ

Das Europäische Parlament hat die Einführung internationaler Rechnungslegungsstandards (IFRS) für kleine und mittlere Unternehmen abgelehnt. Diese hätten keinen Bedarf an diesen komplexen und komplizierten Regeln, die das IASB in London vorgeschlagen hat, erklärte das Plenum am Donnerstag in Straßburg.

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22. April 2008: EU-Bericht über Konvergenz der Rechnungslegung veröffentlicht
FAZ

Die Europäische Kommission hat einen Bericht zur Rechnungslegung veröffentlicht, der Aufschluss darüber gibt, wie weit sich die Wirtschaftspartner aus Drittstaaten an die International Financial Reporting Standards (IFRS) angepasst haben. Auch werden Fortschritte erwähnt, die es in Drittstaaten beim Abbau von Rechnungslegungshürden für EU-Emittenten gibt.

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18. April 2008: Zurück zur guten alten Zeit der Banken-Bilanzierung?
WirtschaftsWoche

Der Sparkassen-Präsident und der Volksbank-Vorsitzende streiten über eine Reform der Bilanzierungsregeln für Banken. Sparkassenpräsident Heinrich Haasis will die Bilanzregeln für Banken ändern.

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15. April 2008: Neues Bilanzrecht belastet Unternehmen
Handelsblatt

Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) reformiert das Handelsrecht, das an die International Financial Reporting Standards (IFRS) angenähert werden soll. Die Reform des Handelsrechts bedeutet große Umstellungen bei der Bilanzierung und im Rechnungswesen. Welche Neuerungen auf die Unternehmen zukommen.

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11. April 2008: Der Milliardenpoker um die latenten Steuern
FAZ

Das Geheimnis, das aus einer Steuersatzsenkung eine Belastung macht, heißt „latente Steuer“. Die latenten Steuern sind keine Erfindung der internationalen Rechnungslegungswelt IFRS. Auch das deutsche Handelsgesetzbuch (HGB) kennt sie. Aber angewandt hat sie hierzulande kaum jemand. Was so gegen jede menschliche Logik spricht, war auch dem ehrbaren Kaufmann zuwider.

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09. April 2008: Bilanztricks helfen nicht
Financial Times Deutschland

Der Finanzsektor sucht nach Auswegen aus der selbst verschuldeten Krise. Dabei gerät das IFRS-Regelwerk in die Kritik - zu Unrecht.

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09. April 2008: Holpriger dritter Weg
Handelsblatt

Im deutschen Mittelstand haben die internationalen Bilanzregeln IFRS bisher kaum Fuß gefasst - und das wird aus Sicht vieler Prüfungsexperten auf absehbare Zeit so bleiben. Denn mit der Modernisierung des deutschen HGB-Bilanzrechts schwinden die Argumente für den Umstieg auf IFRS für mittlere und kleine Unternehmen weiter.

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08. April 2008: Fordern Banken IFRS-Abschlüsse?
Handelsblatt

Die Frage ist umstritten: Bringt die Bilanzierung nach dem internationalen Bilanzierungsstandard IFRS einem mittelständischen Unternehmen Vorteile bei der Kreditvergabe durch die Banken?

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07. April 2008: Ich heiße IFRS, ich bin schuld
Financial Times Deutschland

Rettet uns vor IFRS. Sie zwingt uns Abschreibungen auf, die selbst die stärkste Bank früher oder später umbringen werden!" Das stimmt sogar. In der Tat kann die strikte Bilanzierung nach Zeitwerten oder mit Hilfe von Vehikeln, die Zeitwerte simulieren sollen, zu Verlusten führen, die es in Wirklichkeit nie gab.

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07. April 2008: Experte sieht keinen Grund für neue Bilanzstandards
Handelsblatt

Die Probleme, die die Finanzinstitute zurzeit haben, sind keine Frage der Rechnungslegung und können durch Änderungen der Bilanzierungsregeln nicht gelöst werden", sagte John T. Smith, Mitglied des Vorstands des International Accounting Standards Board (IASB) dem Handelsblatt.

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30. März 2008: Aareal-Chef fordert Lockerung der Bilanzierung
Financial Times Deutschland

Der Chef der Aareal Bank, Wolf Schumacher, hat sich angesichts der Finanzkrise als Erster für die befristete Aussetzung der Bewertungsregeln für illiquide Wertpapiere ausgesprochen. Schumacher forderte, "ab einem bestimmten Stichtag für eine gewisse Zeit" das strikte Fair Value Accounting zu suspendieren.

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27. März 2008: Ruf nach lockeren Bilanzregeln
Kölner Stadt-Anzeiger

Die internationalen Bilanzregeln (IFRS) verlangen von den Banken, dass sie ihre Bestände regelmäßig neu bewerten. Und das heißt derzeit, dass viele Institute wegen des fehlenden Handels zu massiven Abschreibungen gezwungen sind - was die Abwärtsspirale immer weiter antreibt. Führende Bankenmanager plädieren deshalb dafür, die Bilanzregeln vorübergehend zu lockern.

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26. März 2008: Ein Plädoyer für das deutsche Bilanzrecht
Handelsblatt

Das vergleichsweise junge IFRS-Recht zeichnen aber eine bislang nicht gekannte Fülle von Auslegungsproblemen und unbestimmten Rechtsbegriffen, Regelungslücken und sprachlichen Regelungsunschärfen sowie eine prospektiv ausgerichtete Bilanzierung aus. Konsistenz, Klarheit und Prinzipienorientierung des Handelsgesetzbuchs (HGB) werden durch eine Entobjektivierung der Bilanzierung ersetzt.

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18. März 2008: Neue Bilanzierungsregeln verschärfen die Probleme
FAZ

An den Finanzmärkten nehmen die Besorgnisse zu, dass die neuen IFRS-Bewertungsvorschriften die aktuelle Krise verschärfen. Die Vorschrift, nach der Banken viele Vermögenswerte nach den aktuellen Marktkursen bewerten müssen ("mark to market"), beschleunige auf einigen Märkten die Talfahrt der Kurse, kritisieren Fachleute.

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14. März 2008: Logik des Augias
Handelsblatt

Die neue Rechnungslegung – ob nun nach US-GAAP oder in Europa nach IFRS – soll für Transparenz und damit für Vertrauen sorgen. Ein riesiger Schritt weg von der alten HGB-Bilanzierung, die für viele Mittelständler immer noch maßgeblich ist. Nach HGB gilt – inzwischen leicht aufgeweicht – das Prinzip, sich von kurzfristigen Marktturbulenzen nicht beeindrucken zu lassen. Nach IFRS gilt es dagegen, die Turbulenzen möglichst präzise bei der Bilanzierung zu berücksichtigen.

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10. März 2008: Familienfirmen lehnen neue Regeln ab
Handelsblatt

Die deutschen Familienunternehmen stehen einer Bilanzierung nach den internationalen Regeln IFRS weiterhin skeptisch gegenüber. Daran haben auch die jüngsten Erleichterungen und Verbesserungen bei den IFRS wenig geändert. Eine aktuelle Befragung zeigt: Mittelständler fürchten die Komplexität des Regelwerkes - und die immensen Kosten einer Umstellung.

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15. Februar 2008: Bilanzpolizei ermittelt: Ein Viertel aller Jahresabschlüsse fehlerhaft
Die Welt

Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hat in einem Viertel der 2007 untersuchten Bilanzen grobe Fehler gefunden. "Von 135 geprüften Unternehmen hätten 35 wesentliche Fehler in der Rechnungslegung gehabt. Das sei eine Fehlerquote von 26 Prozent."

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11. Februar 2008: Alles nur pro forma
Die Presse

Denn bilanziert wird nach dem internationalen Standard IFRS – und der gibt bei Immobilien wegen der hohen Aufwertungsgewinne, die in die G&V einfließen, obwohl sie (wie bei der Pro forma-Bilanz) nur die Erwartung künftiger Geldflüsse widerspiegeln, ein ziemlich verzerrtes Bild.

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28. Januar 2008: Internationale Rechnungslegungsstandards für KMU müssen wieder in der Schublade verschwinden
Deutsches Verbände Forum

Über „Internationale Rechnungslegungsstandards (IFRS) und Governance des IASB" wird der Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments am 29. Januar 2008 beraten. Ein Bericht des Europaabgeordneten Alexander Radwan (CSU), der für kleine und mittlere Unternehmen erstellte IFRS ablehnt, steht zur Abstimmung.

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11. Januar 2008: Neuer Weltstandard für Fusionsbilanzen
Handelsblatt

Spätestens ab dem Sommer 2009 sollen Fusionen und Übernahmen weltweit nach gleichen Standards bilanziert werden. Darauf einigten sich das International Accounting Standards Board (IASB) mit dem amerikanischen Financial Standards Board (FASB). Die beiden Organisationen geben die Rechnungslegungsstandards IFRS und US-GAAP heraus, die weltweit als führend gelten.

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03. Januar 2008: Konzerne weisen hohe Firmenwerte in den Bilanzen aus
Handelsblatt

Bei einer Reihe großer deutscher Konzerne hat sich in der Bilanz ein neues Risiko aufgebaut: Übernommene Unternehmen stehen oft mit hohen Werten in den Büchern. Diese müssen aber nach der kürzlich eingeführten Internationalen Rechnungslegung IFRS abgeschrieben oder reduziert werden - wenn sich die in den Zukauf gesetzten Hoffnungen nicht erfüllen.

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Zum Presse Archiv (2007) ...

 


 

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