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  Pressearchiv 2009

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10. Dezember 2009: Auf dem langwierigen Weg zur Transparenz
Handelsblatt

Die Finanzkrise hat viele Schwächen in den Bilanzregeln offengelegt. Jetzt arbeitet das International Accounting Standards Board (IASB) mit Hochdruck an einer Reform der Vorschriften. Die Regeln sollen einfacher und transparenter gestaltet werden. Doch Wissenschaftler sehen die Reformen kritisch.

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06. Dezember 2009: Kräftemessen um neue Leasingstandards
FTD

Als Finanzierungsalternative hat Leasing den klassischen Bankkredit bereits locker überholt. Über 50 Prozent der fremdfinanzierten Anlageinvestitionen werden über Leasing realisiert. Und insgesamt finanziert die Leasingbranche rund ein Viertel aller Anlageinvestitionen in Deutschland. Seine besondere Attraktivität verdankt Leasing nicht zuletzt den geltenden Bilanzierungsbestimmungen.

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01. Dezember 2009: Berlin opponiert gegen Bilanzregeln
Handelsblatt

Die Bundesregierung hat sich in einem Brief ab das internationale Bilanzierungsgremium IASB gewandt. Sowohl Justiz- als auch Finanzministerium forderten den Vorsitz auf, die bisherigen Reformpläne zu überarbeiten. Die Minister Schäuble und Leutheusser-Schnarrenberger warnten zudem vor Zugeständnissen an die amerikanischen Prinzipien in der Bilanzierung.

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24. November 2009: Genussschein-Inhaber werden oft leer ausgehen
FAZ

Genussscheine sind gesetzlich nicht geregelt. Je nach Ausgestaltung haben sie mehr Merkmale von Eigenkapital oder mehr Merkmale von Fremdkapital. Weil die Ausschüttung in der Regel vom Jahresgewinn abhängt und bei einem Jahresverlust die Kapitalrückzahlung herabgesetzt werden kann, zählen Genussscheine nach deutschen Bilanzregeln (HGB) oft zum haftenden Eigenkapital; nach IFRS dagegen - den Regeln, nach denen seit einigen Jahren kapitalmarktorientierte Gesellschaften bilanzieren müssen - zählt Genussschein-Kapital nicht zum hochwertigen Eigenkapital (Kernkapital).

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16. November 2009: Schadensbegrenzung im Bilanzstreit
Handelsblatt

Wenige Tage, nachdem die Europäische Union die von IASB-Chef David Tweedie vorgeschlagenen Neuregelungen auf Eis gelegt hat, bemüht sich die Finanzbranche um Entspannung. Die EU habe lediglich eine Panikreaktion vermeiden und die Reform 2010 umfassend angehen wollen, hieß es aus Kreisen der Kommission.

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13. November 2009: Brüssel tritt auf die Bremse
FAZ

Die Entscheidung der EU-Kommission, die erste Teilreform der Bilanzierung von Finanzinstrumenten (IAS 39) nicht im beschleunigten Verfahren umzusetzen, sondern auf die lange Bank zu schieben, ist in Fachkreisen mit Besorgnis aufgenommen worden. Dagegen begrüßten die deutschen Bankenverbände den Verzicht auf die rasche Einführung.

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05. November 2009: Gravierende Umstellung in der Rechnungslegung
FTD

Bisher mussten Banken und Versicherer erst dann Geld für Verluste beiseite legen, wenn sie eingetreten waren. Die Internationale Bilanzstandardorganisation will die Instituten dazu zwingen, künftig schon bei der Kreditvergabe mögliche Ausfälle zu berücksichtigen - worauf auch die G20 drängen

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05. November 2009: Brüssel tritt auf die Bremse
FAZ

In der Rechnungslegung werden weitere Konsequenzen aus der Finanzkrise gezogen. Im Rahmen der Reform der internationalen Bilanzregeln IFRS will der Londoner International Accounting Standards Board (IASB) auf ein neues Modell bei der Erfassung der Risikovorsorge im Kreditgeschäft übergehen.

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27. Oktober 2009: IFRS"light": Ein Mittelweg für Mittelständler
der Standard

Die Einführung des neuen, vereinfachten Regelwerks für IFRS-Bilanzen auch in Österreich würde Klein- und Mittelbetrieben erlauben, sich ohne hohe Kosten für Auslandsexpansion und Börsengänge fit zu machen.

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20. Oktober 2009: Neues Bilanzrecht sorgt für Diskussionen
Handelsblatt

Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Unterzeichnung von Verbindlichkeiten in den Bilanzen der Leasingnehmer im Falle so genannter Operating Verträge. Bislang entstehen bei dieser Praxis Widersprüche zum Rahmenkonzept der International Financial Reporting Standards (IFRS), welche die Aufstellung international vergleichbarer Rechnungs- und Konzernabschlüsse regeln.

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14. September 2009: Bilanzexperten in der Kritik
Handelsblatt

Mit dem ersten Entwurf für neue Rechnungslegungsstandards für Finanzinstrumente ist Bundesjustizministerin Brigitte Zypries noch nicht zufrieden. Gemeinsam mit Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat sie einen kritisch Brief an die verantwortliche Behörde IASB geschrieben. Darin fordern sie, bei der Reform auf „ökonomisch sinnvolle Lösungen“ zu achten.

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10. September 2009: Gemeinsame Bilanzregeln
FAZ

Aus Sorge über die Abwärtsspirale an den Kreditmärkten und die Auszehrung der Eigenkapitalbasis genehmigten die beiden für die Rechnungslegung zuständigen Gremien der Welt eine begrenzte Umklassifizierung von Wertpapieren. Dies half den Banken auf dem Höhepunkt der Krise, bei einem Teil ihrer Wertpapiere der Abwärtsspirale zu entrinnen. Nach der Krise sollen nun die Rechnungslegungs-vorschriften für Wertpapiere grundsätzlich reformiert werden.

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18. August 2009: Auf der Suche nach dem richtigen Wert
FAZ

Die Absetzbewegung von der Bilanzierung nach Marktwert (Fair Value) ist in der Immobilienwirtschaft unvermindert im Gange. In einem kürzlich veröffentlichten Memorandum vertreten die Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset-Management (DVFA) und der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) gemeinsam die Ansicht, dass sich dieser Ansatz für langfristig gehaltene Immobilien nicht eignet.

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04. August 2009: Neue Regeln zur Bilanzierung
FAZ

Unternehmen, die den organisierten Kapitalmarkt in Anspruch nehmen, müssen im Konzernabschluss die International Financial Reporting Standards (IFRS) anwenden. Das ergibt sich aus § 315 a des Handelsgesetzbuchs. Auch Unternehmen, die nur Schuldtitel ausgegeben haben, sind verpflichtet, ihren Konzernabschluss nach den IFRS aufzustellen. Die Finanzmarktkrise hat gezeigt, wie international verflochten der Kapitalmarkt ist. Es ist daher vernünftig, dass man in diesem internationalen Kapitalmarkt auch eine einheitliche internationale Bilanzierungssprache spricht. Der internationale "Standard-Setter" in London, das IASB, muss sich jedoch verstärkt der Diskussion über die Ausrichtung seiner Regeln stellen. Das IASB hat diese stark technisch geprägt und dabei teilweise aus den Augen verloren, welch hohe politische Bedeutung Rechnungslegungsregeln haben.

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29. Juli 2009: Prüfer fürchten Bilanz-Nationalismus
Handelsblatt

Der Wirtschaft droht eine neue Phase des Bilanzierungs-Protektionismus. Damit könnte die Krise Unternehmen jetzt auch von unerwarteter Seite schaden. Die Wirtschaftsprüfer von Pricewaterhouse-Coopers befürchten eine neue Welle nationaler Sonderregelungen bei der Rechnungslegung.

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15. Juli 2009: «IFRS für KMU» – Komplexitätsreduktion in der Buchhaltung
NZZ

Die Rechnungslegungsnormen der obersten Liga, die IFRS und die US-GAAP, werden immer komplexer, nun wird mit dem IFRS für kleinere und mittlere Unternehmen eine vereinfachte Variante in den Markt gebracht. Die Autoren erläutern im Folgenden das Wesen des neuen Standards, dessen Marktpotenzial sowie die Konkurrenz zu etablierten Standards wie den in der Schweiz verbreiteten Swiss GAAP FER.

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15. Juli 2009: Die KMU-orientierten Standards im Vergleich
NZZ

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15. Juli 2009: IASB: Eine unkontrollierte Macht
FAZ

Der International Accounting Standards Board (IASB) hat seinen Bilanzierungsstandard (International Financial Reporting Standard, IFRS) für kleine und mittlere Unternehmen gesetzt. Er will damit weltweit rund 95 Prozent aller Unternehmen erfassen. Sie sollen künftig ihre Einzel- und Konzernabschlüsse nach den Vorgaben des IASB aufstellen.

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14. Juli 2009: Laxere Bilanzierung für Europas Banken
FTD

US-Finanzhäuser erfreuen sich bereits an gelockerten Rechnungslegungsstandards, da sollen die europäischen Konkurrenten nicht darben: Auf Drängen aus Berlin und Paris schlägt das Bilanzgremium IASB vor, die Vorschriften für Wertpapiere zu ändern.

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14. Juli 2009: Neue Bilanzregeln: Aufschrei der Banken droht
FAZ

Die Banken und Versicherungen müssen sich auf eine Verschärfung der Bilanzierungsregeln einstellen. Zwar wird die Rechnungslegung künftig übersichtlicher, gleichzeitig schlagen Wertschwankungen deutlicher auf die Ergebnisrechnung durch. Die Finanzbranche fürchtet sich vor neuen Abschreibungen durch die strengeren Vorschriften.

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13. Juli 2009: EU-Länder sorgen sich um neue Bilanzregeln
FAZ

Der europäische Bilanzregelausschuss International Accounting Standards Board (IASB) sorgt für Aufregung in der Finanzbranche. Noch in dieser Woche will das Gremium seine Vorschläge für die Bewertung von Wertpapierbeständen in den Bilanzen von Banken und Versicherern vorlegen. Ein Thema, das jede Menge Zündstoff birgt.

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07. Juli 2009: Politik erhöht Banken-Eigenkapital
FTD

Die deutschen Großbanken stehen nvor einer deutlichen Entlastung ihres Eigenkapitals. Damit hätten die Banken wieder mehr Spielraum für die Vergabe von Krediten, die mit Eigenkapital unterlegt werden müssen. Konkret geht es um die Neubewertungsrücklage - ein Bilanzposten, der durch die Finanzkrise bei vielen Banken tiefrote Zahlen ausweist und deren Eigenkapital auffrisst.

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06. Juli 2009: Firmen können nicht mehr wegschauen
Handelsblatt

189 Milliarden Euro an Firmenwert haben deutsche Unternehmen in ihren Büchern stehen. Man muss kein Unternehmensberater sein um zu erahnen, dass in der Rezession nennenswerte Abschreibungen nötig sein dürften. Die haben deutsche Firmen bisher aber kaum vorgenommen. Das könnte sich nun rächen.

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28. Juni 2009: Versicherer kritisieren IASB
FTD

Zwischen dem Londoner Bilanzregelausschuss IASB und weiten Teilen der Bank- und Versicherungsbranchen knirscht es heftig. Auch die Regierungen in Berlin und Paris zeigen sich beunruhigt - und sorgen sich um große Anleger.

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28. Juni 2009: Immobilienbewertung - „Man glaubt niemandem mehr“
FAZ

Die Diskussion in der Immobilienwirtschaft über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Bilanzierungsmethoden reißt nicht ab. Einzelne Immobiliengesellschaften, die nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) bilanzieren, würden es beispielsweise gern sehen, auch noch im Nachhinein zwischen zwei verschiedenen Bewertungsmethoden wählen zu können.

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26. Juni 2009: Der Buchhaltungsstandard IFRS ist für KMU immer weniger geeignet
NZZ

Das mittelgrosse Industrieunternehmen Gurit hat rückwirkend auf Anfang 2009 seinen Rechnungslegungsstandard von IFRS auf Swiss GAAP FER gewechselt. Es ist damit mit Bossard und Cham Paper das dritte Schweizer Unternehmen, das diesen Schritt gewagt hat.

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06. Juni 2009: Politik erwägt Bilanzentlastung
FTD

Die deutschen Banken können auf eine Entlastung ihres Eigenkapitals hoffen. In der Politik und in Aufsichtskreisen wird derzeit diskutiert, dass die Banken künftig die sogenannte Neubewertungsrücklage nicht mehr auf ihr Eigenkapital anrechnen müssen.

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05. Juni 2009: Abwicklungsanstalten für Banken
FAZ

Für die Abwicklungsanstalten sollen die internationalen Rechnungslegungsregeln der International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht gelten, nach denen Vermögenswerte auf Basis aktueller Marktwerte bewertet werden

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01. Juni 2009: Wie eine Bilanzregel Eigenkapital auffrisst
FTD

Es gibt Vorschriften in der Finanzmarktregulierung, die derzeit die Krise verschärfen und deshalb auf ihre Brauchbarkeit überprüft werden müssen. Dazu gehört, wie Deutschland aufsichtsrechtlich mit einem Bilanzposten umgeht, der die Wertveränderungen von Finanzbeteiligungen außerhalb des Handelsbestands erfasst: die Neubewertungsrücklage

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31. Mai 2009: Die Kehrseite des Marktwerts
FAZ

Bis in das vergangene Jahr hinein ist die Bilanzierung nach Marktwert (Fair Value) der unangefochtene Maßstab für europäische Immobiliengesellschaften gewesen. Den Informationsgehalt der Bilanzen sollte dieses Vorgehen erhöhen und gleichzeitig für mehr Transparenz sorgen. Über drei Viertel der Unternehmen folgen dem Modell. Lediglich in Deutschland, Frankreich, Österreich, Spanien und Italien sind noch vereinzelt Gesellschaften zu finden, die nach dem Anschaffungskostenprinzip (at Cost) bilanzieren.

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28. Mai 2009: Bilanzierungsregeln: Nur noch ein Fair-Value
Handelsblatt

Die internationalen Bilanzierungsstandards werden weiter angeglichen. Nach Informationen des Handelsblatts ändert der europäische Standard IFRS die Bewertung von Vermögen zum Zeitwert (Fair Value) nach amerikanischem Vorbild US-Gaap. Eine direkte Reaktion auf die Ursachen der Krise.

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23. Mai 2009: Drastische Vermögensverluste für Dax-Konzerne
Handelsblatt

Nach einer Studie der Universität St. Gallen haben die deutschen Dax-Konzerne im Krisenjahr zu erheblichen Vermögensverlusten geführt. Abwertungen auf Beteiligungen, Töchter und Wertpapiere führten demnach zu stillen Verlusten in Höhe von 43 Mrd. Euro. Wären diese stillen Verluste bilanziert worden, hätten die Konzerne einem Bericht zufolge Verluste insgesamt ausweisen müssen.

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22. Mai 2009: Anhaltende Debatte über die Rechnungslegung in Finanzkrisen
NZZ Online

Wenn Fair-Value-Regeln zu unruhigen Bilanzzahlen führen und der Ruf nach Alternativen lauter wird

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21. Mai 2009: Brandbeschleuniger Bilanzregeln
FTD

Die Bilanzregeln wurden gelockert, aber ihr Grundproblem bleibt bestehen: Die Vorschriften befeuern den Boom ebenso wie die Krise.

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13. Mai 2009: Neue Regeln für den freien Markt
Handelsblatt

Problematisch ist in diesem Zusammenhang, dass die für die Unternehmen derzeit verbindlichen Rechnungslegungsregeln wie IAS und IFRS von meines Erachtens nicht ausreichend legitimierten Expertenrunden erlassen werden. Nur auf den ersten Blick nämlich sind diese Regeln rein technisch. Welch enorme und potenziell dramatische Wirkung sie entfalten können, hat die Krise eindrucksvoll vor Augen geführt.

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06. Mai 2009: Rechnungslegung erhöht Aufwand für Leasinganbieter
Handelsblatt

Neue Bilanzierungsvorschriften stellen Leasinggesellschaften vor neue Herausforderungen. Die Komplexität für Analysten und Bilanzierer steigt - insbesondere die im Rahmen von "KWG-light" geänderten Bilanzierungsanforderungen sollten im Hinblick auf die Informationsbedürfnisse der Jahresabschlussadressaten zeitnah überdacht werden.

Die neuen aufsichtsrechtlichen Anforderungen (KWG-light) und die Klassifizierung von Leasinggesellschaften, die das Finanzierungsleasing als Finanzdienstleitungsinstitute betreiben, haben weitreichende Konsequenzen für die Rechnungslegung. Seit März liegt ferner ein Diskussionspapier vor, das Vorschläge zur zukünftigen Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach International Financial Reporting Standards (IFRS) beim Leasingnehmer unterbreitet.

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30. April 2009: Lagerbestände drücken Unternehmensgewinne
FTD

Laut einer Studie der Ratingagentur Moody's müssen mehr und mehr Unternehmen ihre Lagerbestände abschreiben, Wertberichtigungen in Milliardenhöhe sind die Folge. Europäische Firmen sind gegenüber ihren US-Konkurrenten im Nachteil.

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3. April 2009: Grünes Licht für neues Bilanzrecht - Betriebe werden entlastet
Reuters

Die größte Reform des Bilanzrechts seit mehr als 20 Jahren ist unter Dach und Fach. Mit dem am Freitag vom Bundesrat nach mehr als einjährigen Beratungen verabschiedeten Gesetz soll der Mittelstand um rund 1,3 Milliarden Euro pro Jahr entlastet werden. So sollen die Buchführung vereinfacht und Bürokratie abgebaut werden.

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30. März 2009: Das Auf und Ab von Aktien und Anleihen
Das Parlament

Das verabschiedete Modernisierungsgesetz folgt dem Prinzip Vorsicht

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26. März 2009: Mangelnde Transparenz in der Zeitwert-Bilanzierung
FAZ

Ein wichtiges Thema des G-20-Gipfels in London werden die Bilanzierungsregeln sein. Denn das Dogma der Bewertung zum aktuellen Zeitwert, dem so- genannten Fair Value, ist durch die Finanzkrise auf den Prüfstand gestellt worden.

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02. März 2009: „Fair Value“ - Das Dilemma in der Bilanzierung
FAZ

Die Finanzkrise hat die Schwächen einer Bilanzierung zum zeitnahen Marktwert, dem sogenannten Fair Value, aufgezeigt. Für Wertpapiere, deren Märkte tot sind, müssen Banken Bewertungsmodelle verwenden, die auf Annahmen beruhen. Damit eröffnen sich Bewertungsspielräume. Sind die Märkte aktiv, zwingt sie die Furcht vor weiteren Kursrückgängen und damit nötigen Wertberichtigungen zu Verkäufen. Dies beschleunigt die Baisse.

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24. Februar 2009: Banken blicken auf den Firmenwert
Handelsblatt

Die deutschen Geldhäuser sind weit weniger von Firmenwertabschreibungen betroffen als ihre europäischen Wettbewerber. Bisher eindrücklichstes Beispiel ist die Royal Bank of Scotland (RBS). Für 2008 rechnen die Briten mit einem Rekordverlust von etwa 31 Mrd. Euro - im Wesentlichen verursacht durch Goodwillabschreibungen von bis zu 23 Mrd. Euro auf die erst 2007 erworbenen Teile der niederländischen ABN Amro.

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19. Februar 2009: Bayerischer Finanzminister attackiert Bilanzexperten
Handelsblatt

Der bayerischen Finanzminister Georg Fahrenschon kritisiert die IASB heftig. Dem internationalen Gremium, das für die Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) für Unternehmen verantwortlich ist, fehle die demokratische Kontrolle, bemängelt der Landesminister. Kritikern zufolge haben die Bilanzrichtlinien die Krise auf den Finanzmärkten zusätzlich verschärft.

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17. Februar 2009: Fair-Value-Prinzip färbt die Bilanzen blutrot
der Standard

Trotz EU-Forderungen gibt es in der IFRS-Bilanzierung keine Erleichterungen. Das Maß aller Dinge bleibt der "Fair Value". Die Folgen sind hohe Abwertungsverluste von Finanzinstrumenten in den Jahresabschlüssen 2008.

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17. Februar 2009: Viele Jahresabschlüsse sind unvollständig
der Standard

In anderen EU-Mitgliedsstaaten sind bereits seit Jahren - so wie es in der Transparenzrichtlinie der EU vorgesehen ist - Prüfstellen für Rechnungslegung tätig, die Verstöße gegen die Rechnungslegungsvorschriften, wie etwa die Unterlassung erforderlicher Anhangangaben oder die Verwendung unrealistischer Schätzungen im Rahmen eines Wertminderungstests, feststellen. In Deutschland wird diese Aufgabe etwa von der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) wahrgenommen.

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17. Februar 2009: IVG-Chef wettert gegen Bilanzregeln
der Standard

Die Kombination aus internationalen IFRS-Bilanzregeln und Eigenkapitalvorschriften nach Basel II bedroht den Immobilienmarkt. Die ist zumindest die Ansicht von IVG-Chef Gerhard Niesslein. Immobilienunternehmen hatten viele Jahre dank der IFRS-Marktwertregeln den Wert ihrer Objekte in den Bilanzen hochschreiben können, müssen ihn in der Krise nun aber kräftig abschreiben.

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05. Februar 2009: Wie Bilanzen international werden
Handelsblatt

Internationale Bilanzen sind nicht nur etwas für international tätige Unternehmen. Auch Mittelständler können von den internationalen Standards profitieren. Doch die Umstellung von HGB auf IFRS ist oft auch mit vielen Problemen verbunden. Was Unternehmer beachten müssen.

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19. Januar 2009: Jetzt rächen sich teure Zukäufe
Handelsblatt

In der Krise wird sich die ungezügelte Einkaufstour vieler Unternehmen bitter rächen. Neben Schulden handelten sie sich ein weiteres bilanzielles Risiko ein: hohe Geschäfts- oder Firmenwerte, die bei einbrechender Konjunktur abgeschrieben werden müssen. Und das tut in Krisenzeiten besonders weh.

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13. Januar 2009: Mit internationaler Bilanz zum Kredit
Handelsblatt

Wer seine Bilanz nach den Internationalen Bilanzierungsstandards (IFRS) erstellt, kann bei einigen Banken mit besseren Kreditkonditionen rechnen. Experten sind aber skeptisch, ob sich der Aufwand für Mittelständler lohnt. Wenn das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz in Kraft tritt, dürften die Grenzen zwischen den beiden Bilanzierungsstandards ohnehin verwischen.

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