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  Artikel aus der deutschsprachigen Wirtschaftspresse

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28. Januar 2008: Internationale Rechnungslegungsstandards für KMU müssen wieder in der Schublade verschwinden
Deutsches Verbände Forum

Über „Internationale Rechnungslegungsstandards (IFRS) und Governance des IASB" wird der Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments am 29. Januar 2008 beraten. Ein Bericht des Europaabgeordneten Alexander Radwan (CSU), der für kleine und mittlere Unternehmen erstellte IFRS ablehnt, steht zur Abstimmung.

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11. Januar 2008: Neuer Weltstandard für Fusionsbilanzen
Handelsblatt

Spätestens ab dem Sommer 2009 sollen Fusionen und Übernahmen weltweit nach gleichen Standards bilanziert werden. Darauf einigten sich das International Accounting Standards Board (IASB) mit dem amerikanischen Financial Standards Board (FASB). Die beiden Organisationen geben die Rechnungslegungsstandards IFRS und US-GAAP heraus, die weltweit als führend gelten.

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03. Januar 2008: Konzerne weisen hohe Firmenwerte in den Bilanzen aus
Handelsblatt

Bei einer Reihe großer deutscher Konzerne hat sich in der Bilanz ein neues Risiko aufgebaut: Übernommene Unternehmen stehen oft mit hohen Werten in den Büchern. Diese müssen aber nach der kürzlich eingeführten Internationalen Rechnungslegung IFRS abgeschrieben oder reduziert werden - wenn sich die in den Zukauf gesetzten Hoffnungen nicht erfüllen.

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20. Dezember 2007: Wettlauf um den Weltstandard
Handelsblatt

Dem US-Finanzmarkt droht der Bedeutungsverlust: Immer mehr Börsenkandidaten weichen nach London aus. Ein Grund: Der Zwang, nach dem Rechnungslegungsstandard US-Gaap-zu bilanzieren. Ein Wettlauf um den Weltstandard ist entbrannt.

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03. Dezember 2007: Immo-AGs zeigen virtuelle Gewinne
Handelsblatt

Steigende Gewinne, fallende Kurse. So knapp lässt sich die Situation der börsennotierten deutschen Wohnungsgesellschaften beschreiben. Die Investoren sind misstrauisch und steigen aus – nicht erst, seit die Subprime-Krise nach Deutschland schwappte.

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30. November 2007: Jeder bewertet, wie er will
Handelsblatt

Hier darf jeder machen, was er will – im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, versteht sich“, sang der linke Liedermacher Franz-Josef Degenhardt vor gut 35 Jahren. Für den Manager einer Immobilienaktiengesellschaft ist das Lied leicht umzudichten: „Hier darf jeder bewerten, wie er will – im Rahmen der IFRS-Vorschriften, versteht sich.“ Dieser internationale Bewertungsstandard lässt den Gesellschaften viel Freiraum.

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17. November 2007: USA akzeptieren internationale Bilanzregeln
Die Welt

Die USA machen sich Sorgen wegen der rapide fallenden Attraktivität ihres Finanzplatzes: Weil immer mehr ausländische Konzerne der Wall Street den Rücken kehren, hat die Börsenaufsicht SEC jetzt reagiert und die scharfen Bedingungen für den Aktienhandel in den USA gelockert.

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17. November 2008: Konzession der SEC an Auslandfirmen
Die Rechnungslegung muss nicht mehr nach US-GAAP erfolgen
NZZ

Ausländische Unternehmen, die in den USA Wertschriften registriert haben, dürfen gemäss einem Beschluss der Börsenaufsicht SEC für die Rechnungslegung jetzt statt der US-GAAP international anerkannte Normen verwenden. Die EU begrüsste den Schritt.

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13. November 2007: Bilanzierung leicht gemacht
Handelsblatt

Die jährliche Bilanzierung ist für viele Mittelständler die unwichtigste Nebensache des Geschäftsbetriebs. Obendrein waren ihnen für diese lästige Pflicht auch noch neue Regeln angedroht. Bis Justizministerin Brigitte Zypries in die Bresche sprang – mit einem Alternativ-Entwurf.

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12. November 2007: Board entschärft internationale Vorschriften
Handelsblatt

Deutsche Familienunternehmer können heute mit Spannung nach London blicken – zumindest diejenigen, die ernsthaft prüfen, in ihrer Firma die Bilanzierung nach internationalen IFRS-Regeln einzuführen. Dort diskutieren deutsche Bilanzexperten und das zuständige Gremium über eine teilweise Entschärfung der internationalen Rechnungslegungsvorschriften.

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19. Oktober 2007: Mal jovial, mal unerbittlich
Handelsblatt

Gerrit Zalm, Ex-Finanzminister der Niederlande, soll die europäischen Interessen im Bilanzgremium IASC verteidigen. Mit seiner manchmal ätzenden Kritik machte sich der promovierte Ökonom im Inland wie im Ausland nicht nur Freunde.

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15. Oktober 2007: Justizministerin Zypris im Gespräch
- Der Bilanzierungsaufwand soll sinken -
FAZ

Das deutsche Bilanzrecht wird modernisiert. Wie Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) im Gespräch mit der F.A.Z. berichtete, sollen kleine Einzelkaufleute und Personengesellschaften von handelsrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungspflichten völlig freigestellt werden. Auch für Aktiengesellschaften und Gesellschaften mit beschränkter Haftung seien Erleichterungen vorgesehen.

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14. Oktober 2007: Am Ende steht der Gewinn
FAZ

Eigentlich ist alles ganz einfach. Nur am Gewinn lässt sich erkennen, ob ein Unternehmen erfolgreich wirtschaftet oder nicht. Aber welcher Gewinn ist der richtige? Der Bilanzgewinn oder die letzte Zeile der Gewinn- und-Verlust-Rechnung (GuV), handelsrechtlich also der Jahresüberschuss?

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09. Oktober 2007: Bundessteuerberaterkammer: Der Mittelstand braucht keine internationale Bilanzierung
Das Deutsche Verbände Forum

Der Mittelstand in Deutschland hat keinen Bedarf an global vergleichbaren Abschlüssen. Das hat die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) in einer kritischen Stellungnahme zur Einführung eines internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) für kleine und mittlere Unternehmen an das International Accounting Standards Board (IASB) deutlich gemacht. Anlass ist der vom IASB vorgelegte Entwurf eines „IFRS für KMU“.

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08. Oktober 2007: EU schießt gegen Bilanzgremium
Financial Times Deutschland

Zwischen der Europäischen Union (EU) und dem International Accounting Standards Board (IASB) bahnt sich neuer Streit an. Im Europäischen Parlament wird ein Bericht vorbereitet, der eine deutlich stärkere Kontrolle des Bilanzgremiums fordert.

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13. September 2007: McCreevy springt dem Mittelstand bei
Financial Times Deutschland

Im Streit um neue internationale Rechnungslegungsstandards stellt sich die Europäische Kommission hinter kleine und mittelständische Unternehmen. Nach FTD-Informationen lehnt EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy spezielle Bilanzregeln für Mittelständler ab.

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01. August 2007: In Zulieferverträgen lauert verdecktes Leasing
Handelsblatt

Wenn Unternehmen miteinander Verträge schließen, sind beide Seiten penibel vorbereitet. Sämtliche Klauseln sind auf ihre wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken abgeklopft. Bevor die Vereinbarung nicht als wirklich wasserdicht gilt, wird sie nicht unterzeichnet. Nur an die spätere Bilanzierung denkt in diesem Moment kaum einer. Bei bestimmten Verträgen kann das zu Überraschungen führen.

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20. Juli 2007: Europäer wollen im IASB mehr zu sagen haben
www.lexisnexis.de

Die EU-Regierungen möchten mehr Einfluss auf das International Accounting Standards Board (IASB), das die internationalen Bilanzstandards entwickelt. Die Mitgliedsstaaten fordern zudem, dass der Standardsetter sie früher über neue Projekte informiert.

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16. Juli 2007: EU fordert von USA Anerkennung für alle IFRS-Bilanzen
www.lexisnexis.de

Die Vereinigten Staaten sollen alle Abschlüsse, die nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) oder nach den International Accounting Standards (IAS) erstellt wurden, anerkennen - so die Forderung der Europäischen Kommission.
 

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10. Juli 2007: EU-Finanzminister kritisieren Standardsetzer für Rechnungslegung
www.net-tribune.de

Die Arbeitsweise und die Struktur des International Accounting Standards Boards (IASB), dem Standardsetzers für die Rechnungslegung, muss nach Auffassung der EU-Finanzminister transparenter werden. Sie forderten am Dienstag die in London ansässige Privatorganisation auf, für alle neuen Bilanzierungsstandards zuvor eine Folgeabschätzung vorzunehmen und bereits erlassene Standards daraufhin zu prüfen, ob die Ziele damit erreicht wurden.

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03. Juli 2007: USA akzeptieren IFRS
www.lexisnexis.de

Die Vereinigten Staaten bestehen nicht mehr darauf, dass ausländische Unternehmen Abschlüsse nach den US-Rechnungslegungsstandards vorlegen. Die Harmonisierung der Bilanzregeln kommt damit zügiger voran, als bislang abzusehen war.

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