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IFRS für kleine und mittlere Unternehmen

 

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An dieser Stelle dokumentieren wir die Stellungnahmen auf das Diskussionspapier "Preliminary Views on Accounting Standards for Small and Medium-sized Entities". 


Fragestellung 7: Wenn die Standards auf Begriffen und Grundsätzen und der damit zusammenhängenden verbindlichen Leitlinien der vollständigen IFRS beruhen, auf welcher Basis sollten diese für KMU geändert werden?


Frage 7a: Sollten jegliche Änderungen von Begriffen und Grundsätzen der vollständigen IFRS für KMU auf Grundlage der bestimmten Bedürfnisse der Abschlussadressaten oder einer Kosten-Nutzen-Analyse erfolgen? Falls nicht, welche Alternativen würden Sie vorschlagen und warum? Falls doch, wie könnte der IASB die Kosten und Nutzen von IFRS im Zusammenhang mit KMU analysieren? 

Die überwiegende Mehrheit der Antworten auf das Diskussionspapier (über 90%) stimmte mit dieser vorläufigen Meinung des IASB überein. Einige schlugen vor, dass sich die vorläufige Ansicht des IASB 7.1 "Rechtfertigung von Änderungen" auf die Bedürfnisse der Adressaten von Abschlüssen "und" auf eine Kosten-Nutzen-Analyse beziehen sollte und nicht auf die Bedürfnisse der Abschlussadressaten "oder" eine Kosten-Nutzen-Analyse. Einige gaben zu bedenken, dass sich ein Nutzen nur schwer messen ließe und dass die Vermutung der Notwendigkeit der Änderung und Vereinfachung von kostenintensiven und aufwendigen Grundsätzen bestehen sollte.

Frage 7b: Könnten Änderungen der Anhangsangaben und Darstellung auf Grundlage der Bedürfnisse der Abschlussadressaten oder Kosten-Nutzen-Analysen gerechtfertigt sein und Änderungen der Anhangsangaben den momentanen Umfang der Anhangsangaben von KMU erhöhen oder verringern? 

Beinahe alle (96%) waren hiermit einverstanden. Dennoch gab ein Drittel von den 96% zu bedenken, dass sich der Umfang der Anhangsangaben von KMU im Vergleich zu den Vorschriften der vollständigen IFRS eher erhöhen könnte. Eine Erhöhung des Umfangs der Anhangsangaben sollte nur im Ausnahmefälle vorkommen.

Frage 7c: Sollten vom IASB bei der Entwicklung der Standards für KMU  grundsätzlich keine Änderungen der Ansatz- oder Bewertungsgrundsätze vorgenommen werden, auch wenn diese Vermutung auf Grundlage der Bedürfnisse der Abschlussadressaten oder einer Kosten-Nutzen-Analyse widerlegt werden könnte?

Zwei Drittel (67%) stimmten dem nicht zu. Sie glaubten, dass Änderungen der Ansatz- und Bewertungsgrundsätze der IFRS den Bedürfnissen der Abschlussadressaten entsprechend sowie auf Grundlage von Kosten-Nutzen-Erwägungen und dem Ziel der Vereinfachung vorgenommen werden sollten. Einige brachten hervor, dass die widerlegbare Vermutung der Beibehaltung von Grundsätzen eine Kosten-Nutzen-Analyse implizieren würde, die noch nicht genau definiert worden ist. Einige schlugen sogar vor, die widerlegbare Vermutung so umzukehren, dass bei der Entwicklung der Standards Änderungen der Ansatz- und Bewertungsgrundsätze zur Erzielung einer Aufwandsreduzierung grundsätzlich notwendig sind. Darüber hinaus wurden in einigen Stellungnahmen eine wachsende Komplexität von Bewertungsgrundsätzen in den IFRS genannt, wohingegen in anderen Stellungnahmen vorgebracht wurde, dass komplexe Transaktionen auch komplexe Bilanzierungsmethoden erfordern würden ungeachtet dessen, ob diese Transaktionen von börsennotierten oder kleinen bzw. mittleren Unternehmen eingegangen worden sind.

(Quelle: IASB)

Zur Fragestellung 7 des Diskussionspapiers

 

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