Ackermann

27.08.2009,
11:52
(editiert von Ackermann
am 27.08.2009 um 11:52)
 

Umklassifizierung (Bin am Verzweifeln) (IAS 32 / 39)

Hallo,

ich schreibe gerade eine Diplomarbeit und ich will da ein Beispiel mit der LBBW reinmachen. Also es geht um eine Umklassifizierung von AfS oder HfT in die Kategorie LAR.

Ich will herausfinden, wie die im Geschäftsbericht 2008 auf die hypothetischen Verluste gekommen sind, wenn sie keine Umklassifizierung vorgenommen hätten.

1. Held for Trading zu Loand and Receivables

Nominalwert: (1.7.2008) = 935

Nominalwert: (1.7.2008) = 913

Erwarteter Cashflow: (1.7.2008) = 935

Effektivzinssatz: (1.7.2008) = 2,74 - 9,32 %

Buchwert (31.12.2008) = 835

Fair Value (31.12.2008) = 764

2. Available for Sale zu Loans and Receivables

Nominalwert: (1.7.2008) = 29162

Nominalwert: (1.7.2008) = 27492

Erwarteter Cashflow: (1.7.2008) = 28778

Effektivzinssatz: (1.7.2008) = 0,54 - 19,96 %

Buchwert (31.12.2008) = 27717

Fair Value (31.12.2008) = 24492

Die ganzen Beispiele finden sich auf Seite 174 des Geschäftsbericht der LBBW 2008

Und dann steht da noch dieser Text dabei, also die hypothetischen Verluste usw.

Die Umkategorisierungen führten zu einer Erhöhung des
Ergebnisses vor Steuern um 4 Mio. EUR. Darin enthalten sind
3 Mio. EUR Effekte im Zinsergebnis aus der Amortisierung des
Unterschiedsbetrages aus fortgeführten Anschaffungskosten
und Buchwert zum 1. Juli 2008. Aus Bestandsveränderungen
resultiert ein Effekt im Finanzanlageergebnis in Höhe von
1 Mio. EUR.
Hätte keine Umkategorisierung stattgefunden, wären im
zweiten Halbjahr 2008 unrealisierte Fair-Value-Verluste aus den
umkategorisierten Handelsaktiva in Höhe von – 66 Mio. EUR
angefallen. Im ersten Halbjahr 2008 haben die umkategorisierten
Handelsaktiva das Konzernergebnis um –15 Mio. EUR gemindert.
Die im ersten Halbjahr 2008 erfassten erfolgsneutralen Fair-ValueÄnderungen
der umkategorisierten AfS-Wertpapiere beliefen
sich auf –1 381 Mio. EUR. Wäre die Umkategorisierung nicht
erfolgt, hätte dies zu einer Belastung der Neubewertungsrücklage
im zweiten Halbjahr 2008 von – 3 134 Mio. EUR geführt.
In dem Zeitraum zwischen dem 1. Juli 2008 und 31. Dezember
2008 wurden im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit
Tilgungen/Rückzahlungen sowie Zinszahlungen vorgenommen.

Ich frage mich jetzt, ob man auf diese Werte mit den Informationen die oben über die Effektivzinssätze, Cashflows usw. überhaupt kommen kann, wenn man keine weiteren Infos hat?

Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen.

Viele Grüße

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