Aktivierung von Entwicklungskosten, die teilw. IAS 11 und teilw. IAS 38 entsprechen (IAS 38)

verfasst von el_gato, 19.07.2012, 13:03 Uhr

Hallo!

Was meinen Sie dann aber mit "diversity in practice"? Ich hätte Sie so verstanden: Ist das Recht beim Kunden und wird aber nur ein Teil der Entwicklungskosten über den Kauf der Teile amortisiert, dann aktiviert man den verbleibenden Betrag als Entwicklungskosten und schreibt ihn über die Lfzt. ab? Da hätte ich dann aber keine normale Afa sonder gleich einen Impairment-Bedarf gesehen? Daher meine Frage,

mfg
gato

» hatte ich bereits geschrieben. Wenn keine Rechte an der Entwicklung ist es
» ein Fertigungsauftrag unter IAS 11 und keine aktivierungsfähige
» Entwicklungsleistung i.S.d. IAS 38
»
»
» » Wie kann ich da aber von einem Asset sprechen, wenn ich die Entwicklung
» zum
» » Teil selber tragen muss, aber keine Verwertungsrechte daran habe? Wäre
» da
» » nicht sofort ein Impairment fällig?
» »
» » mfg
» »
» »
» »
» » » Hallo,
» » »
» » » klingt mir nach Automobilzulieferer....
» » »
» » » Einstiegsfrage ist, ob die Rechte an der Entwicklung beim Kunden
» liegen
» » (=
» » » IAS 11) oder beim Entwickler (= IAS 38).
» » »
» » » Wenn Rechte beim Kunden und nur ein Teil der Entwicklungskosten wird
» » » amortisiert gibt es eine "diversity in practice". Ökonomisch sinnvoll
» » ist
» » » m.E. den Umsatz aus der Entwicklung in Höhe der erstatteten Beträge
» » über
» » » PoC zu realisieren. Der Rest wird dann aktiviert und über die
» Laufzeit
» » der
» » » Serienproduktion abgeschrieben.
» » »
» » » Theoretisch auch denkbar (aber m.E. nicht sinnvoll / richtig):
» » » Erfolgsneutrale Vereinnahmung des Zuschusses analog staatlicher
» » Zuschüsse
» » » und Abschreibung Restbetrag über Laufzeit der Serienproduktion.
» » »
» » » Beste Grüße
» » »
» » » Ingo Weber
» » »
» » »
» » »
» » »
» » »
» » »
» » »
» » » » Wenn es Auftragsforschung ist, bei der du mit der Forschung für
» einen
» » » » Kunden beauftragt wirst, dann kann das in deinem Unternehmen nicht
» zu
» » » » einer Aktivierung führen.
» » » »
» » » » Es scheitert meiner Ansicht nach daran, dass du den
» » Vermögensgegenstand
» » » » nicht beherrscht (IAS 38.8), sprich das Resultat aus der
» Entwicklung
» » » (sei
» » » » es ein Patent oder eben nur das fertige Produkt) wird vom Kunden
» » » » beherrscht, nur er ist fähig, ihn zu nutzen (IAS 38.57c) und nur
» ihm
» » » » fließt der künftige wirtschaftliche Nutzen zu, dir nur der für die
» in
» » » » Auftrag gegebene Entwicklung/Forschung.
» » » »
» » » » Der Kunde wird dir ja nachher nicht erlauben, das neu entwickelte
» » » Produkt
» » » » dessen Entwicklung er bezahlt, weiter zu verkaufen.
» » » »
» » » » Es klingt daher für mich nach klarem IAS 11 für dein Unternehmen,
» IAS
» » » 38
» » » » beim Kunden.
» » » »
» » » »
» » » »
» » » »
» » » » » Hallo,
» » » » »
» » » » » ich habe aktuell den Fall, dass entstandene Entwicklungskosten
» für
» » » eine
» » » » » Produktentwicklung zu ca. 40% vom Kunden direkt bezahlt werden
» und
» » » » somit
» » » » » zu einem Ansatz im Umlaufvermögen lt. IAS 11 berechtigen würden.
» » » » » Die anderen 60% der Entwicklungskosten werden über den
» » » Serienteilepreis
» » » » » über Laufzeit amortisiert und erfüllen die Ansatzkriterien nach
» IAS
» » » 38.
» » » » » Wie ist hier vorzugehen? Ist eine Aufteilung der
» Entwicklungskosten
» » » für
» » » » » die Aktivierung im AV/UV entsprechend dem Verhältnis des
» » » » » Direkterlöses/interner Amo möglich?
» » » » »
» » » » » Vielen Dank im Voraus!
» » » » »
» » » » » Liebe Grüße

mfg
el gato

 


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Aktivierung von Entwicklungskosten, die teilw. IAS 11 und teilw. IAS 38 entsprechen - BR, 27.04.2012, 15:15 (IAS 38)

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